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Leverkusen: Sekundarschul-Leiterteam stellt sich vor

Leverkusen : Sekundarschul-Leiterteam stellt sich vor

Die Rektorin der Gemeinschaftshauptschule Neukronenberger Straße begleitet auch den Start der Sekundarschule im nächsten Schuljahr am gleichen Standort: Carola Becker übernimmt die kommissarische Leitung der neuen Schule.

Ihr zur Seite hat die Kölner Bezirksregierung Andreas Strick, bislang Lehrer an der Gesamtschule in Schlebusch, als kommissarischen Stellvertreter gestellt. Schuldezernent Marc Adomat und Carolin Maus (Fachbereich Schulen) stellten das Duo gestern vor. "Wir verfolgen den Leitgedanken, jeden Schüler durch bestmögliche individuelle Förderung nach den jeweiligen Fähigkeiten zu fördern und nicht im Vorhinein nach begabten und weniger begabten Schülern zu selektieren", bekannten Becker und Strick. Zum Schuljahresbeginn am 12. August werden 81 Kinder in drei Klassen die ersten Schüler der ersten Leverkusener Sekundarschule sein.

Derzeit laufen die Bewerbungsverfahren für drei neue Lehrer, zum Kollegium sollen zu Beginn insgesamt sechs oder sieben Lehrer gehören. "Die Chance, an einer Schulgründung mitzuwirken, wollte ich mir nicht entgehen lassen", sagte Andreas Strick zu seinen Beweggründen, von Schlebusch nach Quettingen zu wechseln.

Bei ihrer neuen Aufgabe hat Carola Becker ein Heimspiel. Sollte sie später die Stelle als Leiterin der Sekundarschule bekommen, würde Ingeborg Gühmann ihre Position an der Hauptschule übernehmen. Die Sekundarschule ist zwar im selben Gebäude wie die Hauptschule, bekommt aber eine eigene Adresse: Der Eingang wird zukünftig an der Straße Am Nonnenberg sein. Die neuen Klassen werden immer von zwei Klassenlehrern betreut, der Unterricht erfolgt im gebundenen Ganztag. Für die Übermittagsbetreuung will die Stadt in den nächsten Jahren eine Mensa bauen. Viel Raum soll das selbstgestaltete Lernen der Schüler einnehmen, die derzeitige Schulbücherei wird deshalb zum Selbstlernzentrum umgestaltet. Die Schule arbeitet inklusiv und wird offen für alle Schüler mit oder ohne speziellen Förderbedarf sein. "Wir haben derzeit die Anmeldung eines Schülers mit Förderbedarf beim Hören", berichtete Becker. Dafür wird gerade ein Klassenraum technisch vorbereitet.

Überhaupt dürfte es an der Ausstattung der Schule nicht hapern: Am Einsatz moderner Technik spart die Stadt bei der Sekundarschule nicht. Welchen Namen die neue Bildungseinrichtung tragen wird, steht noch nicht fest. "Das werden wir später in der Schulkonferenz mit den Eltern und Schülern entscheiden", kündigte Becker an. Start der Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindern und Lehrern soll am 18. Juni sein. Beim Schnuppernachmittag in der Schule können sich alle kennenlernen.

(inbo)