Übergang zu G 9 : Verwaltung legt Pläne für Ausbau der Gymnasien vor

(bu) Die Gymnasien kehren zurück zu G 9. Doch müssen dazu die räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden. Die Verwaltung hat dazu ein Konzept erarbeitet, das den Ratsausschüssen vorgelegt wird. Demnach hat die Einzelfallbetrachtung der Gymnasien ergeben, dass am Lise-Meitner-Gymnasium und am Freiherrn-vom-Stein-Gymnasium Ausbaubedarf besteht, um eine zusätzliche Jahrgangsstufe im Rahmen des neunjährigen Bildungsganges beschulen zu können.

Am Werner-Heisenberg-Gymnasium und am Landrat-Lucas-Gymnasium werden keine baulichen Maßnahmen notwendig.

Erste Gespräche zwischen Schulleitungen, Fachbereich Gebäudewirtschaft und Fachbereich Schulen haben bereits stattgefunden und „werden im Hinblick auf die pünktliche Bereitstellung ausreichender Schulräume zeitnah weiter verfolgt“, heißt es in dem Papier. Erste Konzepte für den Standort Lise-Meitner Gymnasium liegen vor. Es wird ein Neubau für die zusätzlichen Bedarf für G9 als auch als Ersatzanbau für die aktuell ausgelagerten Containerklassen favorisiert. Ein erster Kostenrahmen geht von rund acht Millionen Euro für den Neubau aus. Für den Standort Freiherr-vom-Stein Gymnasium liegt eine erste Konzeptidee als Ersatzanbau für die Containerklassen als auch der Anpassung der Kursräume vor. Der zusätzliche Bedarf für G9 ist dort noch zu berücksichtigen. Grundsätzlich geht die Verwaltung aufgrund der zu erwartenden Baumasse von einem Kostenrahmen von insgesamt von etwa 8,3 Millionen Euro aus.

Ab dem Schuljahr 2026/2027 muss ausreichend Kapazität in den Schulgebäuden vorhanden sein, um insgesamt neun Jahrgangsstufen aufnehmen und beschulen zu können. Zum Schuljahr 2023/2024 müssen bereits ausreichend Schulräume für sechs Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I vorhanden sein.

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