Aloysianum und Freiherr-vom-Stein Neue Schulen, neuer Schwung in Leverkusen – seit 170 Jahren

Leverkusen · Ob kirchlich oder staatlich – Schul-Neugründungen atmen oft den Reformgeist ihrer Zeit. In Opladen galt dies 1850 für das „Aloysianum“ ebenso wie in Schlebusch mehr als 100 Jahre später für das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium.

Das Aloysianum hatte eine eigene Schüler-Musikkapelle. Hier eine Aufnahme von 1925.

Das Aloysianum hatte eine eigene Schüler-Musikkapelle. Hier eine Aufnahme von 1925.

Foto: RP/Reinhold Braun

Schule damals und heute: Als das katholische „Aloysianum“ in Opladen im Jahr 1850 auf Anregung von Stephan Josef Krey, Pfarrer an St. Remigius, errichtet wurde, mussten Schüler pro Vierteljahr 300 Mark für den Unterricht sowie zwei Mark für Dienstleistungen wie die Reinigung der Kleider zahlen. Als am 11. Mai 1966 der Grundstein für das städtische Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums in Schlebusch gelegt wurde, war Schulgeld schon lange abgeschafft. Das ist die Geschichte zweier Schulen, die auf den ersten Blick so gar nichts gemeinsam haben, doch indirekt miteinander verwoben sind.