Schiff fährt sich auf dem Rhein bei Leverkusen fest

Befreiungsaktion: Schiffe hängen bei Leverkusen auf dem Rhein fest

Zwei Schiffe hatten sich am Donnerstag auf dem Rhein bei Leverkusen festgefahren. Die Ankerketten waren verknotet. Helfer lösten sie mit einem Kran.

Die Güterschiffe hatten wohl über Nacht zwischen Leverkusen-Rheindorf und Hitdorf geankert. Als die Kapitäne am Morgen wieder losfahren wollten, bemerkten sie den Knoten, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg mit. Der Verkehr auf dem Rhein war durch die festliegenden Schiffe nicht beeinträchtigt.

Mitarbeiter der Behörde waren mit einem Verkehrssicherungsschiff am Rheinkilometer 705 - zwischen der Hitdorfer Fähre und der Autobahnbrücke - und entwirrten den Knoten aus insgesamt vier Ankerseilen mit einem Kran. "Ich habe noch nicht erlebt, dass sich so viele Anker derart verknoten", sagt Markus Neumann vom Wasser- und Schifffahrtsamt. Einer der miteinander verhakten Anker konnte schon am Morgen gelöst werden. Gegen 13:15 Uhr setzte das erste der beiden Schiffe seine Fahrt in Richtung Köln fort.

Die Besatzung der Köln hilft den Frachtern beim Entwirren ihrer Ankerseile. Foto: Uwe Miserius
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Ankerseile, so erläutert Neumann, werden üblicherweise auf einer Länge von etwa 50 Metern im Flussbett ausgelegt. Schiffe dieser Größe haben in der Regel vier Anker, jeweils zwei am Bug und am Heck. Über Nacht ankern viele Schiffe außerhalb der Fahrrinne am Rand des Flusses.

(woa)