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RRX-Ausbau: Fußgängertunnel in Leverkusen wird gesperrt

Ab 15. Juli : RRX-Ausbau: Fußgängertunnel wird gesperrt

Die Fußgängerunterführung an der Manforter Straße wird vom 15.Juli bis zum 9. Oktober gesperrt. Grund ist der Umbau der Strecke für den Rhein-Ruhr-Express (RRX). Dabei wird die Fußgängerunterführung für ein weiteres Gleis erweitert. Das teilt die Deutsche Bahn mit.

„Fußgänger können als Umleitung den Weg durch den Bahnhof, über den Willy-Brandt-Ring oder die Rathenaustraße wählen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Als Alternativen für Personen mit Fahrrädern, Kinderwagen,  Rollstühlen oder Rollatoren stünden die Unterführungen an der Rathenaustraße nördlich des Busbahnhofs sowie am Willy-Brandt-Ring südlich der Unterführung zur Verfügung. „Die Bauarbeiten lassen sich leider nur bei gesperrter Unterführung durchführen, damit Fußgänger nicht durch Baugeräte gefährdet werden“, erklärt Artur Wiatowski, Teilprojektleiter für den Bauabschnitt Leverkusen. „Deshalb wollen wir so schnell wie möglich bauen, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten“. Die Sperrung der Unterführung nicht in zeitlichen Abschnitten, sondern in einem Block bewirke, dass die Passage schon früher wieder geöffnet werden könne.

Für den 15-Minuten-Takt des RRX wird der Streckenabschnitt Leverkusen/Langenfeld viergleisig ausgebaut. Bund, Land und Bahn investieren rund 200 Millionen Euro. Es werden rund fünf Kilometer Gleise neu gebaut, 19 Kilometer Gleis erneuert, dafür rund 40.000 Tonnen Schotter bewegt. Acht zusätzliche Weichen werden eingebaut, 27 Weichen erneuert. Die DB baut 20 Kilometer Kabelkanal, verlegt 84 Kilometer Kabel, errichtet 250 Oberleitungsmaste, spannt 24 Kilometer Oberleitung und erweitert elf Brücken. Der Bahnhof Leverkusen Mitte wird barrierefrei mit drei Aufzügen ausgerüstet und erhält einen neuen Bahnsteig sowie neue Bahnsteigdächer. Für den Lärmschutz entstehen  fünf Kilometer Schutzwände.  Stellwerke der neuesten Generation werden eingerichtet.

(bu)