Rotary Club Leverkusen ehrt Lehrerinnen der Marienschule in Opladen

Soziales Engagement : Rotary Club ehrt Lehrerinnen der Marienschule

Der Rotary Club Leverkusen Opladen zeichnete die Lehrerinnen Susann Falter und Ursula Leidinger für soziales Engagement aus

Mutter Teresa hat sie schon bekommen, Uno-Generalsekretär Javier Perez de Cuellar und der Vater des Polio-Impfstoffes, Jonas Salk, ebenso. Nun  wurde die Arbeit von Ursula Leidinger und Susann Falter mit der Paul-Harris-Fellow Auszeichnung der Rotarier gewürdigt. Damit werden die beiden Lehrerinnen der Marienschule Opladen in einer Liste mit vielen Prominenten geführt.

Rotary hat mit dem „Paul Harris Fellow” eine Auszeichnung für besondere Verdienste geschaffen, die seit 1953 weltweit als Anerkennung für soziales Engagement verliehen wird. Im Atrium der Schule überreichte ihnen Andreas Salge, zuständig für den Jugenddienst im Rotary-Club Leverkusen-Opladen, die Anstecknadel und die dazugehörige Urkunde für ihre Verdienste im internationalen Jugendaustausch.

Beide betreuten neben dem Schulalltag ausländische Gastschüler und koordinierten die Auslandskontakte. „Rotary ist die größte nicht kommerzielle Jugendaustausch-Organisation der Welt“, erklärte Salge bei der kleinen Feier.  Rund 50.000 Austausche von jungen Menschen ermöglichten sie weltweit, allein in Deutschland haben rund 600 Schüler aus über 30 Ländern an diesem Programm teilgenommen. Der Rotary Club Leverkusen-Opladen hat bisher an die 60 Aufenthalte von ausländischen Schülern organisiert und begleitet. Diese waren bei Familien in Leverkusen, Leichlingen, Langenfeld, Monheim oder Burscheid untergebracht und besuchten die Opladener Marienschule, die bereits seit über zehn Jahren verlässlicher Partner des Rotary-Jugenddienstes ist.

Die ausländischen Gäste aus Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Mexico, Kolumbien, Taiwan, Finnland, den USA und anderen Ländern, wurden während ihres Aufenthaltes von den Lehrerinnen Susann Falter und Ursula Leidinger unter die Fittiche genommen. Machmal seien Probleme aufgetaucht, aber die waren alle zu lösen, sagte Andreas Salge. Umgekehrt erhalten auch deutsche Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren von Rotary die Möglichkeit, für ein Schuljahr nach Übersee zu gehen. Für die Jugendlichen sei es eine wichtige Erfahrung, eine andere Kultur, ein Land, seine Bevölkerung und deren Lebensgewohnheiten kennenzulernen. „Das hilft ihnen, etwas sozialer zu werden und etwas erwachsener wieder nach Hause zu kommen.“

Ursula Leidinger wurde von Schulleiter Dieter Miedza in den Ruhestand verabschiedet. Ihre Aufgaben übernimmt die jüngere Kollegin Stefanie Ludwig.

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