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Rockfestival für einen guten Zweck: zehn Jahre Woodslach

Musik auf dem Bauernhof : Zehn Jahre Woodslach – Rockfestival für guten Zweck

Rockmusik für den guten Zweck: Zum zehnten Mal hieß es Bühne frei für das Woodslach-Festival in Voigtslach. Und zu dem Jubiläum haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen. Wie zum fünfjährigen Bestehen wurde die Deuer des Festivals von zwei auf drei Tage ausgeweitet.

Alle Einnahmen des Festivals werden gesammelt und für einen guten Zweck an den Kinderschutzbund Langenfeld und Leverkusen gespendet.

Mit Live-Musik von acht Bands startete das Festival am Freitag auf dem alten ehemaligen Bauernhof, im kleinen Dorf Voigtslach in der Nähe von Hitdorf in die erste Runde. Den Auftakt machten die Gruppen D-Purple, eine Deep-Purple- Coverband, und die deutsch-schwedische Hardrock-Band Jaded Heart. Dazu gab es wie angekündigt „jede Menge leckeres Kölsch vom Fass und Tierisches vom Grill.“

Am Samstag folgten weitere Gruppen wie SZ Richrath, Happy Vaginas mit alternativem Cover Rock, Gottfried (German Rock) und Final Virus mit Cover-Rock/Pop.

Der Sonntag begann mit einem Frühstück inklusive Frühschoppen. Heißen Kaffee und Kuchen steuerte der Kinderschutzbund Leverkusen bei, bevor es später noch einmal Live-Musik von der Irish-Folk-Gruppe Bad Penny zu hören gab. Den Schlusspunkt setzte der Auftritt der Gruppe TripleSec & Friends mit Cover-Rock aus Langenfeld.

Um Beeinträchtigungen durch Wind und Wetter vorzubeugen, wurden Bühne und Zuschauerraum überdacht und beheizt. Das Festival ist inzwischen in der Szene weithin bekannt. Die Veranstalter, eine Gruppe von Musikfreunden, kalkulieren inzwischen mit 400 Besuchern pro Tag, sagte Andy Hirsch, der Schlagzeuger der Gruppe Gottfried. „So viele Leute passen in den Hof“.

Hirsch gehört zu der 25-köpfigen Organisationsgruppe hinter den Kulissen und gründete mit seinen Bandkollegen vor zehn Jahren das Woodslach-Festival. „Wir hatten damals ein neues Programm und brauchten ein Konzert, um zu sehen wie es bei den Leuten ankommt“, erklärt Hirsch. Er und seine Kollegen wollen 2020 auf jeden Fall wieder dabei sein. „Wir sind schon fast traditionsverpflichtet“ sagt er.