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Robotik und animierte Filme für den Nachwuchs in Leverkusen

Workshops in Leverkusen : Robotik und animierte Filme für den Nachwuchs

Spielerisch zu mehr digitaler Kompetenz: Eine „Pop-up“-Werkstatt richtet sich an Leverkusener Familien und Lehrkräfte. Ausgebildete Trainer bieten altersgerechte Kurse und Fortbildungen an.

Die nächste Qualifizierungsoffensive für Lehrkräfte und Kinder an Leverkusener Grundschulen hat begonnen: In einer „Pop-up“-Digitalwerkstatt im Medienstudio entdecken Kinder und Lehrkräfte die digitale Welt spielerisch in Workshops.

Ausgebildete Trainer bieten altersgerechte Kurse für Schüler und Fortbildungen für Lehrkräfte an. Ermöglicht wird die digitale Qualifizierung durch eine Spende des Leverkusener Werkstoffherstellers Covestro. Die Organisation übernimmt das Kommunale Bildungsbüro, die Inhalte steuert die Digitalwerkstatt des Spielwarenkonzerns Haba bei. Oberbürgermeister Uwe Richrath und Ute Müller-Eisen, Leiterin NRW-Politik Covestro, überzeugten sich bei der Eröffnung der „Pop-up“-Digitalwerkstatt im Medienstudio vom neuen Angebot für die Leverkusener Schulen.

„Die Digitalisierung schreitet beständig voran – mit Auswirkungen für Gesellschaft, Bildung und Arbeitswelt“, sagte Oberbürgermeister Uwe Richrath. „Umso wichtiger ist es, dass Kinder schon frühzeitig in der Schule an digitales Lernen und Arbeiten herangeführt werden. In Leverkusen legen wir daher schon seit langem einen Schwerpunkt auf die MINT-Förderung.“ Die „Pop-up“-Digitalwerkstatt setze genau da an und nehme gleichzeitig die Lehrkräfte mit.

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„Die Kurse für die Kinder sind wirklich klasse. Sie lernen hier spielerisch den Umgang mit digitalen Technologien und haben auch noch richtig Spaß dabei“, sagt Ute Müller-Eisen von Covestro. „Dass gleichzeitig die Lehrkräfte die Möglichkeit haben, ihre digitalen Kenntnisse zu vertiefen, finde ich prima.“

In den letzten drei Tagen ist die Zusammenarbeit mit der Digitalwerkstatt im Medienstudio angelaufen: Am Montag stand der Roboter „Dash“ im Zentrum. Der blaue Kamerad kann über Programme gesteuert werden. So löst er Missionen, wird zum Tänzer oder Akrobaten. Am Dienstag bauten jüngere Schüler einen eigenen Roboter. Aus Pappbechern, Stiften und ein paar Motoren wurde ein „Draw-Bot“. Die Älteren lernten, wie sie ein eigenes eBook erstellen können. Am Mittwoch erschufen die Kinder mit der App Puppet Pals und der Stop-Motion-Technik eigene Animationsfilmwelten.

Für die Lehrkräfte drehte sich alles um die effektive Nutzung des iPads im Unterricht – von der theoretischen Übersicht über sinnvolle Apps und deren Einsatz, die praktische Anwendung in Aufgaben bis zur Planung einer eigenen Unterrichtseinheit. Nach der ersten Digitalwerkstatt in dieser Woche soll es weitere Workshop-Wochen im Herbst und im Frühjahr 2023 geben. In den Sommer- und Herbstferien werden Family-Workshops zum Beispiel im Industriemuseum Sensenhammer und in der Stadtbücherei angeboten.