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Rheindorfer Karree eröffnet

Bauen in Leverkusen : Rheindorfer Karree eröffnet

NRW-Ministerin Ina Scharrenbach holte ihren für April geplanten Besuch nach. Die 61 Wohnungen in dem Wohnviertel sind bereits alle vermietet und zu einem Großteil auch schon bezogen.

Jetzt ist es offiziell fertig: In Rheindorf ist am Mittwoch das Rheindorfer Karree von NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach, eröffnet worden. Mit dabei waren unter anderem Uwe Richrath, Oberbürgermeister und WGL-Aufsichtsratschef, und WGL-Geschäftsführer Wolfgang Mues. Das Mini-Wohnquartier mit insgesamt 61 Wohnungen ist nach Angaben der Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) ihr größtes Bauprojekt der vergangenen Jahre. Neben den Wohnungen gibt es auch fünf Ladenlokale – alles ist in den vergangenen zwei Jahren entstanden. Die Kosten für das Bauprojekt liegen bei 17 Millionen Euro. Die Wohnungen im neuen Karree sind bereits alle vermietet, ein Großteil ist auch schon bezogen worden.

Eigentlich hätte Ministerin Scharrenbach das Rheindorfer Karree bereits am 16. April  eröffnen sollen. Doch die Corona-Pandemie machte dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung, die Veranstaltung wurde abgesagt. Umso mehr freut es Aufsichtsratschef Richrath, dass doch noch ein relativ zeitnaher Ortstermin mit der Ministerin gefunden wurde, um das Projekt zu präsentieren.

28 der 61 Wohnungen sind mit öffentlichen Landesmitteln gefördert worden. Nach eigenen Angaben setzt sich die WGL am stärksten für den sozialen Wohnungsbau in der Stadt eint. Das neue Wohnprojekt sei für die Wohnungsgesellschaft Leverkusen ein Vorzeigeprojekt, betont Wolfgang Mues. Dadurch sei das Stadtteilzentrum Rheindorf-Nord, das in der Vergangenheit durchaus als sozialer Brennpunkt galt, deutlich aufgewertet worden. Mues ergänzt, es sei nicht attraktiv genug für Investoren, im sozialen Wohnungsbau zu investieren. Die niedrigen Zinsen, die Mietpreisbindung und die Bürokratie stünden dabei im Weg. Zudem fehle es in der Stadt an Bauland. Derzeit gebe es bei der WGL 1900 Bewerbungen für eine Wohnung, merkt der Manager an. Die WGL-Zahlen für 2019 können sich durchaus sehen lassen. Der Überschuss ist von 4,72 (2018) erstmals auf fünf Mio. Euro gestiegen, die Zahl der Wohnungen stieg auf 7008.