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Radstraße Leverkusen-Hitdorf: Termin noch offen

7700 Euro sollen die Maßnahmen in Leverkusen kosten : Radstraße Hitdorf: Termin noch offen

Wegen eines Fehlers bei der Stadt muss erst noch die Politik abstimmen. Beschließen die Gremien die Fahrradstraßen auf Rhein- und Wiesenstraße, sollen diese umgehend eingerichtet werden.

Die Stadt arbeitet an ihrem Mobilitätskonzept „2030+“, will in dem Zuge fahrradfreundlicher werden. So ist eine neue Fahrradstraße auf der Rhein- und der Wiesenstraße in Hitdorf geplant, den Politikern selbiges per Meldung mitgeteilt worden, Mitte Oktober hat unserer Redaktion darüber berichtet. Nur zu sehen ist davon noch nichts. Die CDU hakte nach und wollte wissen, wann die Fahrradstraße kommt, was sie kostet und warum sie nicht als Thema in den Rat gegangen ist. Jetzt sind die Antworten der Stadt da. Demnach hat der Fachbereich Ordnung und Straßenverkehr das Projekt angekündigt, eine offizielle Anordnung für die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL) gebe es aber noch nicht. Also werde auch noch nicht an der Umsetzung gearbeitet.

Der Stadt sei ein kleiner Fehler unterlaufen. Man habe gedacht, dass mit einem Ratsentscheid vom Sommer zum Thema Radstraßen die darin vorgeschlagenen Straßen schon genehmigt worden seien, räumt die Stadt ein. Dem war aber nicht so. „Die Maßnahme wird nun mit dem Dezernat für Planen und Bauen abgestimmt, und es wird eine Erläuterung sowie ein Beschlussvorschlag vorgelegt“, schreibt der Fachbereich Straßenverkehr. Sagen die zuständigen politischen Gremien ja, „soll die Maßnahme umgehend umgesetzt werden“, erläutert das Verkehrsamt weiter.

Und kommt zu den Kosten: Die trägt der Fachbereich. Wirklich teuer wird es nicht:  Die Stadt beziffert die Ausgaben für das Vorhaben mit 7700 Euro: rund 4500 Euro für die Beschilderungsarbeiten, der Rest wird für Markierungsarbeiten auf dem Asphalt veranschlagt. 

Kraftfahrzeugverkehr bleibt durch Zusatzschilder erlaubt. Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugverkehr die Geschwindigkeit  noch weiter verringern. Und: Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt.

Nur wann es mit der entsprechenden Markierung am Reinufer losgeht, bleibt vorerst weiterhin offen.

(LH)