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Leverkusen: Probleme bei Fertigstellung der Schiffsbrücke

Leverkusen : Probleme bei Fertigstellung der Schiffsbrücke

Die Fertigstellung der Schiffsbrücke an der alten Wuppermündung in Leverkusen-Rheindorf stößt am Samstag offenbar auf Probleme. Das letzte Schiff, das am Samstag angeliefert wird, ist wohl undicht und fasst Wasser.

Das Boot lag bisher auf dem Gelände des Chemparks Wiesdorf. Am Vormittag wurde der ehemalige Lastensegler "Freiheit" (Tjalk) am Chempark-Kai in den Rhein gehoben und mit einem Schlepper an die alte Wuppermündung gezogen. Dort liegen schon zwei Schiffe für den geplanten Bootssteg. Eines der Boote, der Aalschokker "Recht" wurde, gestern, Freitag, gebracht. Am 26. August soll Einweihung sein.

Initiiert wird der Wiederaufbau der historischen Schiffsbrücke vom "Förderverein Schiffsbrücke Wuppermündung". Die Schwimmbrücke ist als letzte ihrer Art in Deutschland und gilt in Westeuropa als einzigartig.

Seit 1997 schon klafft am Rheinstromkilometer 703 ein Loch — damals wurden der Rheinklipper, der Aalschokker und der Lastensegler (Tjalk) in eine niederländische Werft geschleppt, um dort grundsaniert zu werden.

Der Aalschokker, der 1992 nach einem Brand gesunken war, hatte Lecks am Rumpf, war an vielen Stellen mürbe. Auch die anderen beiden Schiffe hatten damals "heftige Schäden", wie Geschäftsführerin Gabriele Pelzer vergangenes Jahr erklärte.

Mehr als eine Million Euro kostet das Projekt insgesamt. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.schiffsbruecke.com. Wer spenden möchte, findet dort auch die Kontoverbindung.

(jco/top)