Leverkusen: Postgelände: Auch OB will mehr Platz fürs Wohnen

Leverkusen: Postgelände: Auch OB will mehr Platz fürs Wohnen

Im derzeit stockenden Planungsverfahren für das alte Postgelände an der Heinrich- von-Stephan-Straße ist Oberbürgermeister Uwe Richrath weiterhin bemüht, zu einer Lösung zu kommen. Die könne jedoch nur gemeinsam mit dem Grundstückseigentümer, dem Projektentwickler "Gevi", erfolgen.

Das schreibt der Stadtchef in einer Antwort auf einen Offenen Brief der CDU. Die hatte darin Zweifel an Teilen der Planung angemeldet. Das betraf unter anderem die äußere Gestaltung des Hotels. Auch regte die CDU eine stärkere Berücksichtigung von Wohnungsbau bei der Planung des vornehmlich als Bürokomplex gestalteten Areals an. Ferner vermisste die CDU-Fraktion eine Gesamtplanung für den Innenstadtbereich Wiesdorfs. Eine Ratsentscheidung war deshalb vertagt worden. Auch er sei von den "weit fortgeschrittenen Planungsabsichten" des Investors überrascht gewesen, räumt der Oberbürgermeister ein. Eine Auslobung eines städtebaulichen Wettbewerbs für "das gesamte Areal vom Forum bis zur Manforter Straße" bezeichnet Richrath allerdings als "nicht zielführend". Stattdessen soll ein "kooperativer Planungsprozess" erfolgen, bei dem Interessen der Stadt und des Investors zusammengeführt werden sollen.

Der Idee der CDU, im Planungsgebiet am alten Postgelände mehr Wohnbebauung zuzulassen, stimmt der OB ausdrücklich zu und will das auf Machbarkeit prüfen lassen.

(bu)