Porschefahrer verprügelt Pannenhelfer in Leverkusen

Krankenhausreif geschlagen : Porschefahrer verprügelt Pannenhelfer

(bu) Er wollte nur helfen und endete im Krankenhaus. Ein 36-Jähriger, der am Donnerstag gegen 17 Uhr auf der Lützenkirchener Straße gemeinsam mit seiner Beifahrerin (30) das  liegen gebliebene Fahrzeug einer 60-jährigen Autofahrerin aus dem Gefahrenbereich  schieben wollte, bekam die Fäuste eines 50-jährigen Porschefahrers zu spüren.

Der hatte laut Polizeibericht zuvor versucht, an den schiebenden Helfern  vorbeizufahren und dabei mit dem Außenspiegel seines Porsche Panamera den 36-Jährigen gestreift.

Der Porschefahrer hielt an und stellte den jüngeren Mann zur Rede. Als der versuchte, den weggeklappten Außenspiegel wieder gerade zu rücken, schlug der 50-Jährige nach einem kurzen Wortgefecht auf ihn ein. Der Jüngere ging zu Boden, doch der Porschefahrer schlug immer weiter zu. Erst als die Beifahrerin den Prügelnden an seinen langen Haaren zurückzog, ließ er von dem 36-Jährigen ab und fuhr davon. 

Eine alarmierte Polizeistreife stoppte den 50-Jährigen etwa einen Kilometer vom Unfallort entfernt.  Als Erklärung für sein Ausrasten gab der Porschefahrer laut Polizeibericht an, ihm sei gegen den Außenspiegel geschlagen worden. Die Polizisten zogen umgehend seinen Führerschein ein, das Auto musste er an der Straße zurücklassen. Nun erwartet den Mann ein Strafverfahren wegen Fahrerflucht und Körperverletzung.

Der Rettungsdienst brachte den schwer verletzten Helfer ins Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.   

Mehr von RP ONLINE