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Polizei kontrolliert Radler und E-Biker in Leverkusen

Mehr Unfälle in Leverkusen : Radler und E-Biker aufgepasst: Polizei kündigt Schwerpunktkontrollen an

Anlass für die Schwerpunkt-Aktion ist eine steigende Zahl von Unfällen mit Verletzten. Parallel zu den Kontrollen werden Verkehrssicherheitsberater und Experten des Verkehrsdienstes telefonisch und auf Social-Media-Kanälen Fragen von Interessierten beantworten.

Die Polizei wird am Mittwoch, 5. Mai, in Leverkusen verstärkt Radfahrer kontrollieren. Dies hat das zuständige Polizeipräsidium Köln angekündigt. Anlass ist eine steigende Zahl von Unfällen besonders mit E-Bikes.

In Leverkusen und Köln verunglückten laut offizieller Statistik im vorigen Jahr mehr als 150 Pedelec-Fahrer. 30 von ihnen erlitten schwere Verletzungen, ein Mensch starb. „Mehr als 20 Prozent dieser Verunglückten waren älter als 65 Jahre“, teilt die Polizei mit und will deshalb auch besonders Senioren auf zwei Rädern in den Blick nehmen. „Fahrräder und Pedelecs sind dank der Umwidmung von Verkehrsflächen echte Alternativen zum Auto, um zur Arbeit zu fahren oder in der Freizeit Distanzen zu überbrücken“, stellen die Beamten fest. Die Kehrseite: „Gerade der Umstieg auf ein Pedelec stellt viele Menschenvor Herausforderungen.“ In der Folge sei die Zahl der Unfälle mit E-Bikes landesweit gestiegen, während die Unfallzahlen bei nahezu allen anderen Verkehrsbeteiligungsarten sanken.

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Der Aktionstag am Mittwoch seht unter dem Motto „Sicher mobil leben – Radfahrende im Blick“. Parallel zu den Kontrollen werden Verkehrssicherheitsberater und Experten des Verkehrsdienstes telefonisch und auf den Social-Media-Kanälen der Polizei Köln Fragen von Interessierten beantworten: von 10 bis 11 Uhr und von 15 bis 16 Uhr auf www.facebook.com/polizei.NRW.K und twitter.com/polizei_nrw_k sowie von 9 bis 17 Uhr unter Telefon 0221 229-6717.

Durchgehend unter dieser Nummer ist auch ein Anrufbeantworter geschaltet.

(gut)