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Polizei in Leverkusen stoppt Fahrer auf Elektrorollen

Erlaubt und versichert? : Polizei stoppt Fahrer auf Elektrorollen

(bu) Die Polizei geht verstärkt gegen Fahrer von nicht zugelassenen oder versicherten Elektrorollern und -brettern vor.

Sie berichtet von drei Fällen, von denen sich einer in Opladen und zwei in Köln zugetragen haben. Insgesamt drei Fahrer und ihre Gefährte wurden aus dem Verkehr gezogen. Der Opladner Fall ereignete sich am Montagabend auf der Kolberger Straße. Dort war ein 15-Jähriger laut Polizei mit einem Hoverboard unterwegs. Das ist ein elektrisch betriebenes Brett auf zwei Rollen ohne Lenker. Der Junge fuhr einer Polizeistreife in die Arme und wurde gestoppt.  „Über das Verbot zum Führen des Boards im öffentlichen Straßenverkehr wusste er eigenen Angaben zufolge nichts“, heißt es im Polizeibericht.

   In diesem Zusammenhang weist die Polizei daraufhin: Die Verkehrsmittel müssen zugelassen und mit   einem entsprechenden Aufkleber versehen sein.  Der E-Scooter benötigt eine eigene Kraftfahrzeugversicherung und eine Plakette, die private Haftpflicht gilt nicht. Hoverboards, Elektro-Skateboards und  Monowheels sind nicht betriebserlaubnisfähig. Das Fahren mit ihnen im Straßenverkehr ist verboten.