Nach Unfällen auf der Strecke Richtung Leverkusen Politik fordert Tempo 100 auf der A1 bei Burscheid

Burscheid/Leverkusen/Rhein-Berg · Nach der Rheinbrücke-Freigabe ist der Blitzer auf der Autobahn 1 verschwunden, das Tempo auf 120 hochgesetzt. CDU und Grüne im Rheinisch-Bergischen Kreis betonen, seitdem gebe es wieder mehr Unfälle – und fordern die Autobahn GmbH zum Handeln auf.

Die Blitzeranlage auf der A 1 zwischen Burscheid und Leverkusen ist nach der Brückenfreigabe abgebaut worden.

Die Blitzeranlage auf der A 1 zwischen Burscheid und Leverkusen ist nach der Brückenfreigabe abgebaut worden.

Foto: Miserius, Uwe (umi)

Kommt Tempo 100 auf der Autobahn 1 bei Burscheid in Fahrtrichtung Leverkusen? Wenn es nach CDU und Grünen im Rheinisch-Bergischen Kreis geht, dann ganz klar: Ja.

Die Fraktionen haben einen Antrag an den Kreistag gestellt, „in dem die Autobahn GmbH aufgefordert wird, die Wiedereinführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h auf der A1 in Höhe Burscheid mit Fahrtrichtung Leverkusen zu prüfen und zwecks Einhaltung erneut eine Geschwindigkeitsüberwachung zu installieren, um die Zahl der Unfälle wieder zu reduzieren“, teilen Kreis-CDU und -Grüne mit.

Nach der Freigabe der Rheinbrücke in Leverkusen für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht habe die Autobahn GmbH die Kreisverwaltung angewiesen, „die Geschwindigkeitsüberwachungsanlage auf der A1 in Höhe Burscheid zu deinstallieren und die erlaubte Maximalgeschwindigkeit von 100 km/h auf 120 km/h zu erhöhen“.

Die vom Unternehmen erhoffte Auflösung des Rückstaus und Verminderung des Unfallschwerpunktes habe sich nicht eingestellt. Innerhalb von zwei Monaten habe es bereits elf Verkehrsunfälle „wegen erhöhter Geschwindigkeit an dieser Stelle“ gegeben, merken CDU und Grüne in der Antragsbegründung an. „Einer davon sogar mit Todesfolge.“ Die Unfälle auf der A1 hätten wieder zugenommen, „seitdem der Rückbau der Geschwindigkeitsüberwachung vollzogen ist.“

(LH)
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