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Politik erteilt Zebrastreifen in der Leverkusener Bahnstadt Absage

Leverkusener forderte Querungshilfen für die Bahnstadt Opladen : Politik erteilt Zebrastreifen Absage

Ein Bürgerantrag auf zwei Überquerungshilfen auf der Bahnstadtchaussee, vor allem um Kinder im Straßenverkehr zu schützen, lehnten die Bezirkspolitiker jetzt ab.

Ein Bürgerantrag zur Errichtung zweier Zebrastreifen auf der Bahnstadtchaussee sorgte jetzt für Zoff in der Politik. Die Bezirksvertretung II hatte das Thema auf der Tagesordnung. Die im Antrag geschilderte Idee: Bei ohnehin abgesenkten Gehwegen werden zwei Fußgängerüberwege geschaffen. Der Erste soll am grünen Kreuz entstehen, wo spielende Kinder die Fahrbahn in einer 30er-Zone von Spielplatz zu Spielplatz kreuzen. „Dort zeigen nur zwei Verkehrszeichen die Gefahr, dass Fußgänger zu beachten sind“, monierte der Antragsteller. Der Zweite müsse in Höhe des Kesselhauses angebracht werden. Denn in diesem Bereich sei Tempo 50 erlaubt, und viele Kinder befänden sich dort auf ihrem Schulweg.

Dirk Danlowski von den Grünen schlug vor, auch hier das Tempo zu drosseln. Von der Emmy-Noether- bis zur Werkstättenstraße wären dann ebenfalls nur 30 km/h erlaubt. Nach einem halben Jahr könne eine erneute Bewertung der Lage erfolgen. Rechtlich, gab Conchita Laurenz zu bedenken, sei das aber nicht umsetzbar. Denn eine solche Zone könne nur in einem Gefahrenbereich mit Gefahrenstellen (zum Beispiel an Schulen) umgesetzt werden, sagte städtische Expertin. „Zum Glück haben wir die da nicht. Es ist noch nichts passiert. Und ich gehe auch davon aus, dass nichts passieren wird“, sagte sie. „Wir haben uns den Bereich noch mal angesehen – wir sind öfter da. Die Straße ist trotz parkender Autos sehr übersichtlich.“ Es handele sich nicht um einen Unfallschwerpunkt. Sie bot an, die Stellen erneut zu prüfen, wenn der Campus noch ein wenig belebter geworden sei.

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Matthias Itzwerth (CDU) bemerkte, dass nicht „jede abgesenkte Bordsteinkante“ einen Fußgängerüberweg bedeute. Er schlug vor, ein Schild zu errichten, dass vor spielenden Kindern warnt. Ganz ähnlich sah das Stephan Adams (OP Plus), der betonte, Zebrastreifen seien nicht so kostengünstig, wie man glauben könnte. Er plädierte dafür, das Thema bei Bedarf erneut auf den Tisch zu bringen. Der Antragsteller fühlte sich offenbar nicht verstanden. „Ich glaube, es ist nicht klar geworden, worum es hier geht“, merkte er scharf an. „Für mich ist das eine Verschiebung des Problems.“ In naher Zukunft will er einen weiteren Bürgerantrag einreichen.