Leverkusen: Party machen für volle Abi-Kassen

Leverkusen: Party machen für volle Abi-Kassen

Mit sogenannten Abi-Battles generieren Schüler Geld für ihren Abschlussball. Am Freitag wird wieder gefeiert.

Die Reifeprüfung ist geschafft. Für die Abiturienten rückt nun allmählich der endgültige Abschied von der Schulzeit immer näher. Zuvor allerdings wollen die Jugendlichen noch mal richtig feiern und Spaß haben.

Aber bereits lange vor den eigentlichen Prüfungen - genauer: im Januar - trafen sich künftige Abiturienten zum sogenannten Abi-Battle. Dabei ging es den Schülern der beteiligten Leverkusener Gymnasien vor allem darum, so viel Geld wie möglich für den Abi-Ball zu generieren. Die Idee dahinter beschreibt Projektleiter Fabian Unger so: "Wir wollten nicht nur zusammen eine lustige Party feiern, sondern diese auch mit Wettkämpfen noch spannender gestalten."

Der 17-Jährige hat gerade sein Abitur an der Opladener Marienschule absolviert. Die spielerischen Auseinandersetzungen waren an die Fernseh-Sendung "Schlag den Raab" angelehnt. In mehreren Runden mussten die Beteiligten beispielsweise verschiedene Aufgaben erfüllen, etwa Holzblöcke innerhalb kurzer Zeit zu einem möglichst hohen Turm stapeln. Wer die meisten Punkte sammeln konnte, galt als Jahrgangs-Sieger.

Zuletzt waren Glück und Können auf der Seite des Lützenkirchener Werner-Heisenberg-Gymnasiums. Die Kasse für den Abi-Ball konnte seither schon gut gefüllt werden.

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Und schon bald steht für alle Schüler von Leverkusener Gymnasien eine weitere Party ins Haus: Sie steigt am Freitag, 18. Mai, ab 20 Uhr, in der Burscheider Disco "Paffenlöher Steffi". Bei der nunmehr vierten Abi-Battle-Party können alle erneut zusammen feiern und weiteres Geld für den Ball sammeln.

Schulen erhalten die ersten 80 Karten gratis. Für jede weitere verkaufte Karte zum Preis von sechs Euro im Vorverkauf gibt es jeweils drei Euro für die Abiturkasse. Die Feier am Freitag hat das Motto "American Houseparty". Passend dazu erklingen amerikanische Klassiker, aber auch House- und Party-Musik. Die Getränke werden aus kultigen "Red-Cups" serviert, und es gibt außerdem ein "Beer Pong-Turnier".

Für alle Laien: Beer Pong ist ein Trink- und Geschicklichkeitsspiel, bei dem Ping-Pong-Bälle in Becher geworfen werden. Der Wettbewerb wurde zwischen 1950 und 1960 am Dartmouth College in New Hampshire (USA) entwickelt, und gilt seit 2013 als weltweiter Spaß- und Wettkampfsport. Übrigens: Die Gewinner dieses besonderen Wettbewerbs können in Amerika bis zu 50.000 US-Dollar Preisgeld erhalten. So viel ist hierzulande nicht drin. Aber immerhin locken bis zu 1000 Euro.

(gkf)
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