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Opladener Händler wollen App für Kundenerfassung

Vorbereitung auf Lockdown-Lockerungen : Opladener Händler wollen App für Kundenerfassung

„Durch die zunehmende Anzahl geimpfter Personen besteht die leise Hoffnung, dass zumindest ab Ende Mai wieder etwas mehr Leben in unsere Städte zurückkehren darf“, erklärt die Vorsitzende der Werbegemeinschaft AGO, Regine Hall.

Bei der Aktionsgemeinschaft Opladen (AGO) ist ein kleiner Silberstreif am Horizont erkennbar: „Durch die zunehmende Anzahl geimpfter Personen besteht die leise Hoffnung, dass zumindest ab Ende Mai wieder etwas mehr Leben in unsere Städte zurückkehren darf“, schreibt die AGO-Vorsitzende Regine Hall an die Mitglieder der Opladener Werbegemeinschaft.

Der Vorstand will dazu auch selbst aktiv werden, damit ein Wiederaufmachen reibungslos funktioniert: „Um auch Opladen hierauf vorzubereiten, werden wir in unserer ersten Mitgliederversammlung, die Ende Mai über Zoom stattfinden wird, in Absprache mit der Stadtverwaltung und den anderen Stadtteilbezirken Schlebusch und Wiesdorf das kostenlose Kundendatenerfassungssystem e-guest vorstellen“, meldet Hall. „Die App soll nach Vorstellung der Werbegemeinschaften möglichst einheitlich in ganz Leverkusen eingeführt werden, um das Einkaufen und den Besuch der Gastronomie oder anderer Dienstleister für Kunden so einfach wie möglich zu machen.“

Hoffnung macht der Aktionsgemeinschaft auch die seit Montag in NRW gültige Allgemeinverfügung. „Diese sieht folgendes vor: Eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung ersetzt den Nachweis eines negativen Testergebnisses bei ,click & meet’ im Einzelhandel, bei Dienstleistungen, bei der Testpflicht in Schulen, bei der Einreisequarantäne“, fasst die Leverkusenerin zusammen.

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Allerdings: Weil der Inzidenzwert in Leverkusen immer noch zu hoch (bei 199) liegt, greift weiter die Bundes-Notbremse. Bedeutet: „Im Einzelhandel des täglichen Bedarfs ist eine begrenzte Kundenzahl je nach Größe des Geschäfts mit Maske erlaubt. Der übrige Handel bleibt leider weiter geschlossen.“ Sinkt die Inzidenz unter 150, ist Einkaufen nach Terminbuchung wieder erlaubt, „maximal eine Kundin/Kunde pro 40 Quadratmeter mit tagesaktuellem negativem Testergebnis“, erklärt Hall. Und hofft, dass das Sinken des Inzidenzwerts in der Stadt anhält und die 150-Marke bald unterschritten ist.

(LH)