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Opladener Händler suchen Ausgleich mit Vermietern in der Corona-Krise

Corona-Krise : Opladener Händler suchen Ausgleich mit Vermietern

Es geht darum, wer die pandemiebedingten Verluste trägt. Sie sollen auf mehrere Schultern verteilt werden.

Die Aktionsgemeinschaft Opladen will sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bei Vermietern von Händlern für eine Mietreduzierung stark machen. „Da ein weiterer Lockdown von unbekannter Dauer droht, möchten wir mit der Initiative

,gewerbliche Mieter und Vermieter in Opladen zeigen Solidarität in der Pandemie’ versuchen, zwischen Ihnen als Mieter und Ihrem Vermieter zu vermitteln, um zumindest einen Teil der monatlichen Miete einzusparen“, schreibt die Vorsitzende Regine Hall-Papachristopoulos in einem Rundbrief an die Mitglieder. „Von einigen Mitgliedern wissen wir, dass sie bereits Vereinbarungen mit ihren Vermietern/Mietern getroffen haben und Solidarität gezeigt wurde, damit die Folgen der Pandemie in Form einer völlig unverschuldeten und teilweise über Monate andauernden vollständigen Schließung der Ladenlokale und dem damit verbundenen Umsatzverlust nicht einseitig auf den Mieter abgewälzt werden.“ Zudem würden Abschlagszahlungen und Nothilfen verspätet bis gar nicht ausgezahlt. Auch den Vermietern sei nicht daran gelegen, Mieter zu verlieren und den Leerstand durch Suche eines Nachmieters beseitigen zu müssen.