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Opladen Plus regt an: Einbahnverkehr auf der Kölner Straße

Verkehrskonzept : Opladen Plus: Einbahnverkehr auf der Kölner Straße

Die Stadt soll prüfen, ob auf diese Weise Konflikte zwischen Autofahrern und Radfahrern entschärft werden können.

 Ein neues Verkehrskonzept für die Opladener Neustadt will die Ratsfraktion von Opladen Plus auf den Weg bringen und hat einen entsprechenden Ratsantrag eingebracht. Kernidee: Die Kölner Straße soll künftig nur noch in eine Richtung befahren werden.

„Nach der Inbetriebnahme der Europaallee werden Bahnallee und Robert-Koch-Straße vom Durchgangsverkehr befreit“, heißt es in dem Antrag. „Daraus ergeben sich für diese Straßen neue Nut-zungsmöglichkeiten. Daneben bietet sich an, generell den Verkehrsfluss in der Opladener Neustadt neu zur regeln.“

Wie diese neuen Möglichkeiten aussehen sollen, beschreibt OP-Plus so: „ Die Verbindung Bahnallee und Robert-Koch-Straße soll zukünftig vornehmlich dem Radverkehr und dem ruhenden Verkehr dienen. Zu diesem Zweck prüft die Stadt eine Einbahnstraßenregelung für Kraftfahrzeuge, die Einrichtung einer in geeigneter Weise abgetrennten Verkehrsfläche für Radfahrer und das Einrichten von möglichst vielen Pkw-Stellplätzen.“ Auf diesen Stellplätzen könnten die Besucher und Anwohner „ihre Fahrzeuge abstellen und die Innenstadt, die Ärzte im Hederichsfeld, die Gastronomiebetriebe oder den Scala-Club beziehungsweise -Kino fußläufig erreichen.“

Weiterhin soll die Verwaltung werden, ob parallel dazu eine Einbahnstraßenregelung auch auf der Kölner Straße möglich ist, „mit dem Ziel, auch neben den Pkw-Stellplätzen hier mehr Straßenraum für Fahrradabstellmöglichkeiten, die Außengastronomie und den Fahrradverkehr zu erhalten“.

Auf diese Weise könnten „Nutzungskonflikte im Bereich der engen Kölner Straße“ entflochten werden.   Die Mitglieder von OP Plus sehen hier „die Möglichkeit, dass die Innenstadt weiterhin gut mit dem Auto erreichbar bleibt, Parkplätze vorhanden bleiben, der Busverkehr Vorrang genießt, aber auch den Bedürfnissen der Fahrradfahrer nach Abstellmöglichkeiten und gefahrlosem Befahren Rechnung getragen wird“.