Opladen bekommt fast 6,5 Mio. Euro Fördergelder von Bund und Land

Stadtteilentwicklungskonzept und Bahnstadt : Opladen wird mit 6,5 Mio. Euro gefördert

Das Geld geht unter anderem in die Sanierung der Hauptschule Hederichsfeld und in die Bahnstadt.

Geldregen aus Köln. Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat Oberbürgermeister Uwe Richrath zwei sogenannte „Zuwendungsbescheide für Maßnahmen der Städtebauförderung“, so heißt das im Amtsdeutsch, übergeben. Konkret gibt es Geld für Projekte im Stadtteilentwicklungskonzept in Opladen:

Programm „Stadtumbau West“ – Sanierungsgebiet Zentrum Opladen Hierfür gibt es vier Mio. Euro. Zum einen geht Geld in die Umgestaltung der Fußgängerzone, zum Anderen in den Umbau der Hauptschule im Hederichsfeld zum Quartierszentrum. „Bei beiden Maßnahmen war es zu unvorhersehbaren Zusatzkosten gekommen. Die förderfähigen Zusatzkosten werden nun zu 80 Prozent durch die zusätzlichen Fördermittel abgedeckt“, berichtet die Stadt. Beispiel Hederichsfeld: In den 106 Jahre alten Mauern steckt mehr Arbeit als zunächst gedacht. Die Baukosten für die Maßnahme erhöhen sich wegen statisch-konstruktiver Ertüchtigung um knapp sieben Mio. auf rund 19 Mio. Euro. Im Laufe der Sanierungsarbeiten war die Liste der „Überraschungen“ immer länger geworden, reichte von „asbestbelastetem Wandspachtel“ bis zu schadhaften Hohlkörperdecken. Der gesamte Baukörper müsse auf einen „rohbaumäßigen Zustand“ zurückgeführt werden. Die Bauzeit verlängert sich bis 2021.

Mit der neuen Geldzuwendung für den Quartierstreffpunkt in der Schule sollen etwa „die statische Ertüchtigung des Gebäudes, die Außenanlagen, die Wiederherstellung der historischen Türportale im Sinne der Barrierefreiheit sowie die Herrichtung des Hausmeisterhauses zur Nutzung als Beratungsstelle für Elternarbeit bzw. Quartiersnutzung finanziert werden“, meldet die Stadt.

 Programm „Stadtumbau West“ – Neue Bahnstadt Hierfür überreichte die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken einen Zuwendungsbescheid in Höhe von gut 2,4 Mio. Euro. Mit den Fördermitteln soll die von Ex-Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn als „Jahrhundertprojekt“ bezeichnete Umgestaltung des alten Eisenbahnausbesserungswerkes zum neuen Stadtquartier unterstützt werden. Die Stadt nennt dazu etwa „die Erschließung des Umfeldes des Campus Leverkusen, den Ausbau der Grünen Mitte, die Erstellung des Brückenparks und die Grünwegeverbindung zur Vernetzung des Stadtteils“.

„Die Fördergelder des Städtebaus werden die Lebensqualität in unseren Städten, Orten und Gemeinden deutlich verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt weiter stärken“, betonte die Regierungspräsidentin. Sie hat 43 Städten und Gemeinden ein sehr frühes Weihnachtsgeschenk gemacht. Für die Projekte stellen Bund und Land rund 467 Mio. Euro landesweit zur Verfügung. „Davon können aufgrund der intensiven Beratung und Empfehlung durch die Bezirksregierung Köln nun rund 95 Millionen Euro an Fördermitteln an die Kommunen im Regierungsbezirk ausgezahlt werden“, meldet die Bezirksregierung.

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