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Oh Du Fröhliche – so feiern Leverkusener Promis

Weihnachten 2020 : Oh du fröhliche... so feiern Leverkusener Promis

Singt Henning Krautmacher unterm Weihnachsbaum kölsche Lieder? Probt Schauspielerin Johanna Gastdorf am Gabentisch Text für den nächsten Dreh? Dribbelt Aleksandar Dragovic mit den Christbaumkugeln? Und wie verbringt Lanxess-Chef Matthias Zachert das Fest? Elf Prominente erzählen, wie sie in diesem Krisenjahr Weihnachten feiern. Auch Ihnen wünschen wir nach einem turbulenten Jahr besinnliche und geruhsame Feiertage mit viel Luft zum Durchatmen und Zeit zum Krafttanken. Und vor allem mit viel Gesundheit. Frohe Weihnachten! Ihr RP-Team Leverkusen

Weihnachten im Pandemie-Jahr wird ein besonderes Fest. Ein stilleres. Eines, bei dem sich Familien auf sich selbst besinnen. Bei dem man auf Distanz zusammenrückt.

Henning Krautmacher, Frontmann der kölschen Band „Höhner“ Normalerweise sind wir bis zum 22. Dezember auf Tour, nach Heiligabend geht es sonst in die Sonne. Dieses Jahr sind wir am Heiligen Abend bei meiner Mutter zum Essen. Ansonsten werde ich die ruhige Zeit mit meiner Frau und meinem Sohn zu Hause genießen und Spiele spielen.

 Covestro-Chef Markus Steilemann  hat an Heiligabend die Schwiegereltern zu Gast.
Covestro-Chef Markus Steilemann  hat an Heiligabend die Schwiegereltern zu Gast. Foto: Covestro

Simon Rolfes, Sportdirektor bei Bayer 04 Ich werde die Feiertage zu Hause mit meiner Frau und meinen Kindern verbringen. Wahrscheinlich werde ich mit den Kleinen viele Playmobil-Sachen aufbauen und ein wenig mit meinem Hund im Wald joggen gehen. Es war ein intensives Jahr.

Karl Lauterbach, Bundestagsabgeordneter für Leverkusen Ich feiere Weihnachten mit meiner Familie in ganz kleiner Runde. Die ist wirklich auf ein Minimum reduziert. Unterm Baum liegen Gutscheine. Ich habe keine Weihnachtseinkäufe getätigt. Aus Überzeugung. Ich wollte eine Gefährdung durch Aerosole in den Geschäften vermeiden.

 Wilfried Schmickler und seien Frau essen zum Fest Hirsch aus dem Oberbergischen.
Wilfried Schmickler und seien Frau essen zum Fest Hirsch aus dem Oberbergischen. Foto: Jürgen Laaser
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Steffi Nerius, ehemalige Weltmeisterin im Speerwurf und Trainerin beim TSV Bayer 04 im Behindertensport Der Tannenbaum steht. Am Abend vor Heiligabend haben wir spontan mit Nachbarn ein Online-Weihnachtslieder-Singen per Videokonferenz veranstaltet. Mein Partner Frank Arentz und ich werden gemütliche Feiertage verbringen, spazieren gehen mit den Hunden, einen Weihnachtsfilm gucken. Für uns beide war es ein aufregendes Jahr. Wir wollen uns und andere schützen, uns an die Regeln halten. Meine Eltern auf Rügen werde ich deshalb nicht persönlich sehen.

Fritz Emslander, stellvertretender Leiter des Museums Morsbroich Bei mir wird dieses Jahr Weihnachten ganz anders gefeiert als sonst. Und das liegt tatsächlich nicht an Corona, sondern am Gesundheitszustand von Eltern und Schwiegereltern. Beide Seiten brauchen Unterstützung, praktisch und mental. Und sie wohnen alle weit weg, die einen in Hamburg, die anderen in Regensburg. Deswegen haben meine Frau und ich nach langer Überlegung entschieden, die Feiertage erstmals nicht zusammen zu verbringen, sondern jeder ins eigene Elternhaus zu reisen, um dort in der Kernfamilie im ganz kleinen Kreis zu feiern. Nur unsere Tochter wird einmal quer durch Deutschland reisen, um sowohl die einen als auch die anderen Großeltern zu besuchen. Während wir uns früher in Köln über die Plätzchen-Pakete aus der Heimat freuten, ist es nun an der Zeit, sich zu kümmern. 

Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender von Lanxess Weihnachten bedeutet für mich vor allem, Zeit mit meiner Frau und unseren vier Kindern zu verbringen. Die gemeinsamen Festtage mit unseren vertrauten Gewohnheiten und Traditionen sind mir nach diesem Jahr mit all seinen Herausforderungen besonders wichtig. Ich freue mich auf das Zusammenkommen am Weihnachtstisch, auf das Beschenken und auf die strahlenden Kinderaugen. Das Skifahren in den Weihnachtsferien klappt dann hoffentlich im nächsten Winter wieder.

 Henning Ktautmacher baut mit der Familie Brettspiele und Co. auf
Henning Ktautmacher baut mit der Familie Brettspiele und Co. auf Foto: Miserius, Uwe (umi)

Uwe Richrath, Oberbürgermeister Das Weihnachtsfest verbringe ich mit meiner Familie im engsten Kreis und wirklich ganz in Ruhe.

Johanna Gastorf und Jan-Gregor Kremp, Schauspieler Wir feiern traditionell mit der Familie. An Heiligabend wird der Baum geschmückt, dafür ist Johanna zuständig. Mein Sohn und ich kümmern uns um die Krippe und das Moos. Anschließend koche ich uns das Weihnachtsessen. Wir hoffen auf ein paar ruhige Tage.

Aleksandar Dragovic, Abwehrspieler bei Bayer 04 freut sich auf ein paar ruhige Tage in seiner Heimatstadt Wien. Durch die Verlegung des DFB-Pokalspiels gegen Eintracht Frankfurt ins neue Jahr, das eigentlich am 23. Dezember hätte stattfinden sollen, haben er und seine Teamkollegen zumindest eine kleine Winterpause. Die will der 29-Jährige freilich so gut es geht nutzen. „Unser Pokalspiel ist zum Glück verlegt worden, so dass wir ein paar Tage mehr Zeit haben, um zu regenerieren“, sagt der Innenverteidiger. „Ich werde nach Österreich fahren, aber muss noch schauen, dass ich dort auch reinkomme, da Deutschland ja Risikogebiet ist. Natürlich werde ich versuchen, den Kopf mal abzuschalten und so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie zu verbringen.“

Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender bei Covestro Wir feiern das Weihnachtsfest Corona-konform im engsten Familienkreis. Besuch bekommen wir nur aus der direkten Linie – an Heiligabend sind die Schwiegereltern zur Bescherung und zum Abendessen bei uns.

Wilfried Schmicker, Kabarettist Ich werde mit meiner Frau zu Hause feiern. Seit langem haben wir mal wieder einen Baum. Da wir sonst immer in die Niederlande gefahren sind, hat sich das nie gelohnt. Zu essen gibt es Hirsch aus dem Oberbergischen mit Kartoffeln und Rotkohl. Für die Ohren Musik von Chilly Gonzales, der klassische Weihnachtslieder auf seine Art interpretiert.

(dora, LH, mkl, mwi, sb)