Neues Bündnis gegen rechte Hetze in Leverkusen

„LEV ist bunt“ : Bündnis gegen „rechte Hetze“

In einem neuen, überparteilichen Bündnis wollen sich Leverkusener Aktivisten zusammenschließen und einer möglichen Konzentration rechtsradikaler Kräfte entgegenstellen. „Wir wollen nicht nur reagieren, sondern agieren für eine friedliche und weltoffene Stadt“, sagt Aylin Dogan, Vorsitzende der Leverkusener SPD.

Das neue Bündnis nennt sich „LEV ist bunt“ und umfasst neben der SPD Vertreter von Gewerkschaften wie Verdi und der DGB, Grüne, Linke, Awo, Caritas, Flüchtlingsrat und Paritätischem Wohlfahrtsverband. Ebenso beteiligt sind die Initiative „513 Nazifrei“ sowie „Stoppt TITIP“. „Die Rechten scheinen sich unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit zusammenzutun“, sagt Dogan.

Dabei verweist sie auf die neue Partei „Aufbruch Leverkusen“, die sich nach Auflösung von Pro NRW als Partei formiert hat. Pro NRW hatte in einer Pressemitteilung angekündigt, künftig nur noch als „überparteilicher Verein im vorpolitischen Raum“ zu agieren. Die neue Plattform „Aufbruch Leverkusen“ will für die Kommunalwahlen 2020 antreten. Unter der blauen Kornblume, einem höchst umstrittenen deutschnationalen Symbol, wollen sich die Rechten mit den „Gelben Westen“, einem Verein aus Hennef, und der Partei „Aufbruch deutscher Patrioten Mitteldeutschland“ von Andre Poggenburg vereinen.

„Wir wollen ein Zeichen setzen, dass in Leverkusen kein Platz ist für Populismus, Menschenfeindlichkeit und rechte Hetze“, sagt Dogan.