„Spaghetti-Knoten“ wird neu geknüpft So läuft der Umbau im Kreuz Leverkusen-West

Leverkusen · Das Autobahnkreuz Leverkusen-West wird im Volksmund „Spaghetti-Knoten“ genannt. Das komplexe Geflecht von Zu- und Abfahrten wird neuen Verkehrs-Erfordernissen angepasst. Das dauert noch bis 2027.

Blick auf das Autobahnkreuz Leverkusen-West in Richtung Köln. Die halbkreisförmige Zufahrt im Zentrum des Fotos ist das Bauwerk 33/34. Es verbindet den aus Köln kommenden Verkehr mit der A 59.

Blick auf das Autobahnkreuz Leverkusen-West in Richtung Köln. Die halbkreisförmige Zufahrt im Zentrum des Fotos ist das Bauwerk 33/34. Es verbindet den aus Köln kommenden Verkehr mit der A 59.

Foto: Autobahn GmbH

Nach der Eröffnung der ersten von zwei Brückenbauwerken über den Rhein geht der Ausbau der Autobahn 1 weiter. Das vielverzweigte Autobahnkreuz Leverkusen-West, im Volksmund Spaghetti-Knoten genannt, wird neu gestaltet und wird auch in den kommenden Jahren eine Baustelle bleiben. Im Planungsjargon geht es um den sogenannten Abschnitt 1, der sich rechtsrheinisch unmittelbar an die neue Brücke anschließt, die Zu- und Abfahrten des Autobahnkreuzes umfasst und danach in den Abschnitt 2 („Stelzenabschnitt“) übergeht. Da sich das Areal über einer giftigen Altablagerung (Dhünnaue) befindet, musste für den Umbau ein eigenes Sicherheitskonzept erstellt werden, an das sich Planer und Erbauer strikt halten müssen. Teilweise wurden Aushubarbeiten unter Sicherheitszelten ausgeführt. Der aktuelle Baustand und der Fahrplan gestalten sich nach Angaben der Autobahn GmbH wie folgt. Dabei erhalten die jeweiligen Zufahrten Buchstaben und Ziffern zur Kennzeichnung (siehe Grafik).