Neue Quartiersmanagerin in Leverkusen

Quartiersmanagerin : Manfort – grün und sauber

Die neue Quartiersmanagerin Tanja Deiters hat sich viel vorgenommen.

Tanja Deiters heißt die neue Quartiersmanagerin für Manfort. Mit Enthusiasmus, Feingefühl und Empathie ist die 36-Jährige künftig für die Belange der Bewohner Manforts zuständig. Nah am Menschen sein, zuhören und gemeinsam neue Konzepte, Projekte und Ideen entwickeln, das liegt ihr auf dem Herzen. Ihre stadtteil­orientierte Integrationsarbeit in Rheindorf hat sie in Leverkusen bekannt gemacht. Ihre Arbeit in der Erwachsenenbildung und ihre Erfahrungen im Projektmanagement sind eine weitere Erfahrungsbasis für das Weiterführen des Quartiersmanagements in Manfort.

„Wie kann es jemandem gelingen, Bürger für deren Stadtteil zu aktivieren? Diese Frage zu beantworten, macht mir sehr viel Freude“, sagt die Ethnologin. Sie will Ressourcen und Stärken von Menschen, Gruppen und Institutionen in den Blick nehmen. Deshalb sei ihr es wichtig, sowohl niederschwellige Angebote zu installieren und zu begleiten. Ebenso will sie die Kontakte zur Politik und zur Stadtverwaltung befördern. „Ich bin in einem bildungsfernen Haushalt aufgewachsen, deshalb gelingt es mir ganz gut, auf vielen Ebenen zu sprechen. Das muss nicht immer akademisch sein“, erklärt die Kölnerin. Da sie in Mülheim wohne, kenne sie das Wohngefühl in einem facettenreichen Stadtteil sehr gut.

Vorgestellt wird sie offiziell bei der kommenden Stadtteilversammlung am 4. September um 18 Uhr in der Wolfgang-Opladen-Halle der Theodor-Wuppermann-Schule. Themen, die dort anschaulich vorgestellt werden sollen, sind unter anderem der aktuelle Planungsstand des Maghariba Zentrum sowie ein geplanter Umbau des Nachbarschaftszentrums in der Johanneskirche.

Auch persönliche Projekte möchte Tanja Deiters gerne umsetzen. Die Pflege des Nachbarschaftsgartens sowie Sauberkeit seien zwei Themen, die sie voranbringen möchte. Ende 2019 soll ein Quartiershausmeister für Reparaturen jeglicher Art im öffentlichen Raum zuständig sein. „Ältere Menschen mit Zuwanderungshintergrund sind oftmals nicht sichtbar. Auch hier überlegen wir schon, wie wir diese Menschen besser erreichen.“ Und auch an Schulen will sie aktiv werden und das Selbstwertgefühl von Kindern stärken: „Sie sollen die Freiheit genießen dürfen, auch Prozesse mitzubestimmen und zu gestalten.“

Persönlich erleben können Nachbarn in Manfort die neue Quartiersleiterin am Sonntag, den 1. September. Denn dann ist sie beim Fest des Manforter Ladens anwesend und fotografiert Familien aus dem Stadtteil. Dabei könne man sehr gut ins Gespräch kommen, sagt sie mit einem Lächeln.