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Leverkusen: Neue Bahnstadt: Bürger können Baustelle im Westen besichtigen

Leverkusen : Neue Bahnstadt: Bürger können Baustelle im Westen besichtigen

Die Vorarbeiten für den Bau der 2,6 Millionen Euro teuren Campus-Brücke laufen auf Hochtouren: Bohlkonstruktionen werden über die Schienen gelegt, damit schwere Baugeräte darüber rollen können, ohne die Schienen zu beschädigen.

Derzeit wartet Ulrich van Acken von den Technischen Betrieben Leverkusen (TBL) auf grünes Licht von der Bahn, damit endlich mit den Nachtarbeiten für die Unterbauten der Campus-Brücke begonnen werden kann.

Einstündiger Rundgang

Damit sich die Bürger der Stadt Leverkusen ein Bild von den Entwicklungen der Neuen Bahnstadt auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks machen können, lädt die Neue Bahnstadt am Sonntag, 22. April, 15 Uhr (ab Bahnhofsrestaurant) zum Erkundungsgang auf die Westseite ein. "Nach einem Dutzend Vorbereitungsjahren ist nach dem Osten jetzt endlich auch der Westen real und greifbar", sagt Vera Rottes, Geschäftsführerin der Neuen Bahnstadt.

Die Planer wollen bei ihrer Führung zeigen, wie das 72 Hektar große Areal nach dem Umbau aussehen wird. "Mit Hilfe von Sprühkreide werden wir veranschaulichen", wie die Zukunft auf dem neuen Gelände aussehen soll", sagt Rottes.

Auf dem Rundgang werden drei markante Punkte zu sehen sein: ein Querschnitt, der den Verlauf der Güterzugstraße und der Neuen Bahnallee zeigt, der westliche Fuß (das "Widerlager") der Campus-Brücke, die 2013 vor dem großen Hochhaus am Parkplatz Ecke Humboldtstraße/Bahnallee ankommen wird, sowie Fuß und Rampe der zukünftigen Brücke Nord, die von der Lützenkirchener Straße kommend vor der heutigen Unterführung an der Bahnhofstraße enden wird.

Vom Bahnhofsrestaurant geht es raus aufs Gelände vorbei am alten Zollamt, der ehemaligen Güterabfertigungshalle und der Fernmeldemeisterei, die kurz vor dem Abriss steht, bis hin zur Campus-Brücke, deren Bau begonnen hat.

Der sechs Meter hohe Fuß und die 127 Meter lange Rampe im Osten sind bereits deutlich zu erkennen. Elektronisches Stellwerk, Brückenbau, Gütergleisverlegung und die Modernisierung der Bahnstation Opladen durch die Bahn: "Die Herausforderung besteht in der Koordination der verschiedenen Baumaßnahmen", sagt van Acken.

(RP/rl)