Netzwerk tritt „Lev muss leben“ bei

Protest gegen Autobahnausbau : Netzwerk tritt „Lev muss leben“ bei

Die Interessenvertretung Leverkusen-Köln wird zum Netzwerk Leverkusen-Köln für eine bessere Umwelt.

Alte Ziele für einen neuen Verein. Das „Netzwerk Leverkusen-Köln für eine bessere Umwelt“ kurz NLK, tritt mit einer neuen Marke dem Dachverband „Lev muss leben“ bei. Das Netzwerk beruht auf der ehemaligen „Interessenvertretung Leverkusen-Köln“, die es ab jetzt so nicht mehr gibt.

Der Vorstand rund um den Vorsitzenden Tim Hafkesbrink kämpft für ein besseres und gesünderes Leverkusen. Sie unterstützen die Initiative „Lev muss leben“ und deren aktuellen Projekte und Forderungen. Hauptsächlich geht es um die Umbauarbeiten am Autobahnkreuz Leverkusen. So kämpfen sie weiterhin für eine große Tunnellösung für die A 1. Aber das NLK möchte sich breiter aufstellen und weitere umweltpolitische Themen in ihre Arbeit aufnehmen.

Auch möchten sie wieder vor Gericht als Verein prozessierfähig werden. Das bedeutet, dass sie gegen Entscheide des Bundes, Landes und der Stadt klagen können. In den vergangenen Jahren hat das „Netzwerk gegen Lärm“ (NGL) für die Ansichten der Initiative prozessiert. Dafür sind aber noch ein paar Schritte notwendig, um in den nächsten Jahren die Möglichkeit des Prozessierens zu erlangen. „Wir müssen uns erst einmal eine finanzielle Struktur erarbeiten“, sagte Hafkesbrink. Aus diesem Grund gibt es für Mitglieder ein Mindestbeitrag von zwölf Euro im Jahr. „Wer möchte kann natürlich auch gerne mehr zahlen, um uns zu unterstützen“, sagt Hafkesbrink.

Das NLK arbeitet zusammen mit der Initiative und den anderen acht Vereinen schon an weiteren Veranstaltungen. So wird die Demonstration gegen die Autobahnraststätte Lützenkirchen mit unterstützt. Auch wird eine Großdemonstration geplant, wenn der Entscheid des Bundes negativ für die Tunnellösung an der A 1 ausfällt. Die Mitglieder treffen sich  jeden Mittwoch um 20 Uhr im Restaurant „Alt Manfort“.

(MD)
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