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Nachwuchs im Leverkusener Wildpark Reuschenberg

Wildpark Reuschenberg : Weißes Lämmchen geboren

Im Wildpark Reuschenberg gibt es eine neue Attraktion und eine Spende.

Das bei Leverkusenern beliebte Ausflugsziel, der Wildpark Reuschenberg, hat Nachwuchs bekommen. Am Dienstag wurde dort ein Bentheimer Landschaf geboren. Es ist das erste Neugeborene des Jahres, der Wildpark erwartet noch drei bis vier weitere Lämmer. „Es gibt immer ein Mutterschaf, das besonders früh wirft. Einmal sogar schon Weihnachten“, erklärt Sabine Honnef, Leiterin des Wildparks.

Das kleine Lamm mit seinem weißen Fell, den kurzen Beinen und seiner aufgeweckten Art wird es sicher viele große und kleine Besucher anlocken. Einen eigenen Namen bekommen die Schafe im Wildpark nicht.

Die Schafrasse ist laut der Roten Liste der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen vom Aussterben bedroht. In den 1970er Jahren hielten nur noch drei Züchter aus dem Emsland insgesamt 50 Bentheimer im Zuchtbuch. In Deutschland gab es im Jahr 2011 noch etwa 2364 weibliche und 168 männliche Tiere, die gelistet waren.

Zeitlich passend gibt es eine Spende des Fliesen- und Naursteinhändlers Schmidt-Rudersdorf. Bei einer Weihnachtstombola sammelten die Mitarbeiter 900 Euro, den Betrag stockten sie dann auf 1000 Euro auf. Das Geld geht an den Förderkreis Wildpark Leverkusen und wird verwendet, um die Gehege der Tiere besser gegen den Lärm der nahen Bahngleise zu schützen. „Wir versuchen stets, für unsere Tiere das Beste raus zu holen,“ sagt Sabine Honnef.

Neben dem Neugeborenen und der Spende gibt es einen weiteren Grund zur Freude: Der Förderkreis feiert sein 50-jähriges Bestehen.