Nachwuchs auf der Starußenfarm Emminghausen

Freizeittipp : Süßer Nachwuchs auf der Straußenfarm

Große Augen, langer Hals und ein runder, federbedeckter Körper: Die Straußenkinder in Emminghausen sind einfach niedlich.

Das Gelände der Straußenfarm Emminghausen mitten im Bergischen Land gleicht jetzt im Sommer einem Wimmelbild. Es wuselt überall. Denn der sechste Schlupf der Straußenkücken hat das Licht der Welt erblickt und macht sich langsam bereit für den Weg des Lebens.

Die ältesten Küken sind ihnen schon etwas voraus, sie haben bereits vor Ostern die Eierschale geknackt. Sie sind bei Führungen ebenso zu bestaunen wie die zahlreichen Zuchtgruppen und die heranwachsenden Strauße, verspricht Kerstin Schnabel von der Farm im Wermelskirchener Ortsteil Emminghausen, der außerhalb des Städtchens mitten im Grünen liegt. „Bei den Straußen werden noch vier weitere Schlupfe aus der Kunstbrut erwartet, während die Zuchtgruppen nun bald wieder die Möglichkeit haben ihre Familienplanung für dieses Jahr abzuschließen und sich der Naturbrut zu widmen. Damit wird es nun bald auch die letzten Eier für dieses Jahr geben“, ergänzt sie. Die nächste Legesaion beginnt dann erst wieder im Frühjahr 2020.

Ist der aus Plüsch? Garantiert nicht. Derzeit gibt es viele Straußenkinder in Wermelskirchen zu sehen. Foto: Ulrich Abels/Straußenfram Emminghausen

Doch es gibt nicht nur bei den Straußen aus dem Bergischen Land derzeit viel Nachwuchs, sondern auch bei ihren „Nachbarn“ auf der Farm, den Bisons. Im Mai erblickten drei süße Kälber das Licht der Welt.

Wer sich die Tierkinder der Straußen und Bisons von Nahem ansehen will, hat während der Sommerferien die perfekte Gelegenheit dazu. Dann bietet die Straußenfarm Emminghausen an jedem Tag mindestens eine Führung an.

An diesem Wochenende, 13. und 14. Juli, lädt die Farm zum Grillen ein. Zwischen 11 und 15 Uhr starten alle 30 Minuten Führungen, bei denen es nicht nur was zu sehen, sondern auch zu hören gibt. Zum Beispiel warum die Legende vom Vogel Strauß und dem Kopf im Sand wohl nur ein Gerücht ist und wie es vermutlich zustande kam. Von 11 bis 16 Uhr werden die Besucher an beiden Tagen mit Gaumenfreunden verwöhnt – es gibt frisch gegrilltes Straußenfleisch.

Wer vom Vogel Strauß nicht genug bekommt, kann sich nach dem Rundgang – eineinhalb Stunden bei jedem Wetter – im Hofladen umsehen und sich mit Produkten rund um den Laufvogel eindecken.

Die Führungen kosten pro Person vier Euro. Kinder bis zehn Jahre zahlen drei Euro (Kinder, die noch im Kinderwagen unterwegs sind, frei). Besucher müssen vor Betreten der Farm ihre Schuhe auf entsprechenden Matten desinfizieren. Empfohlen werden für den Rundgang flache Schuhe. Und: Auf eigene Faust darf niemand aufs Gelände. Ausgenommen freilich der Hofladen.

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