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Nach der Flut weiter viel Müll auf Leverkusens Straßen

Stadtverwaltung sorgt sich um die Sauberkeit : Nach der Flut weiter viel Müll auf Leverkusens Straßen

Die Flut ist vorüber. Doch wird weiterhin viel auch großformatiger Abfall auf Straßen und Plätzen der Stadt hinterlassen. Das hat die Stadt festgestellt. Wer Müll illegal entsorgt, muss mit Bußgeld bis zu 100.000 Euro rechnen.

Der städtische Abfallentsorger Avea und  die Stadtverwaltung haben in den vergangenen Wochen, womöglich als eine späte Folge der Flutkatastrophe, eine deutliche Zunahme von  illegalem Müll auf Straßen und Plätzen festgestellt. Oft seien es „auch große Mengen und nicht wie in der Vergangenheit vereinzelte Müllsäcke“ gewesen, berichtet die Stadt.  Bauschutt, Sperrmüll, Altreifen und mehr würden einfach in Wendehämmern, auf Bürgersteigen, Parkplätzen oder öffentlichen Grünanlagen entsorgt.

„Teilweise muss dieser Abfall mit erheblichem Aufwand und Gerätschaften abgeräumt werden“, schreibt die Verwaltung.  „Die entstehenden Kosten müssen von allen Leverkusener Bürgern über die Müllgebühren getragen werden. So wird dies durch landesrechtliche Vorschriften vorgegeben.“

 Im Sinne der Sauberkeit appelliert die Stadt daher an die Bürger. Viele Abfälle könnten kostenfrei abgegeben werden, oder es sei nur ein geringer Betrag zu zahlen. Wer Abfall illegal entsorge, dem drohe zudem ein Bußgeld bis zu 100.000 Euro.  Die Stadt geht allen gemeldeten Fällen nach. In diesem Jahr seien bereits 62 Bußgeldverfahren aufgrund abfallrechtlicher Verstöße eingeleitet worden. Ansprechpartnerinnen sind Bärbel Wiechert (Tel. 0214/406-3231, baerbel.wiechert@stadt.leverkusen.de) und Daniela Meyer (Tel. 0214/406-3246, daniela.meyer@stadt.leverkusen.de).

(bu)