Leverkusen: Mühlen öffnen Pfingsten ihre Pforten

Leverkusen: Mühlen öffnen Pfingsten ihre Pforten

Die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und -erhaltung organisiert zum 25. Mal einen Tag zu Ehren der historischen Mahlwerke.

Zwischen Erft, Wupper und Sieg gewähren am Pfingstmontag, 21. Mai, zahlreiche Mühlen, Hammerwerke und Wasserkraftanlagen vielfaltige Einblicke. Die Vorführungen des Mahlbetriebes, der Hammertechnologie oder der Wasserkraftnutzung stehen im Mittelpunkt.

Mit dabei ist die Spinnerei Braun und Budes in Leichlingen (Wietsche 1). Im Murbachtal wurde auf dem Gelände einer Historischen Spinnerei ein Naturmuseum geschaffen - ein Forum, das rund 80 Künstler aus der Region nutzen, um ihre Skulpturen im "SinnesWald" zu zeigen. Die Spinnerei kann mit Führung um 12 Uhr besichtigt werden. Um 14 folgt ein Konzert am Mühlenstein - und im Wald.

Auch die Reuschenberger Mühle in Bürrig (Alte Garten 60-62) kann am Pfingstmontag von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Die heute noch erhaltene Mühle mit ihrem klassizistischen Backsteinbau wurde ab 1841 mit Turbinen betrieben und später als Holzschleiferei zur Feinpapierherstellung genutzt. Heute wird sie als Wasserkraftwerk betrieben.

  • Stationen der Mühltour 2011

Das Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammber in Leverkusen (Freudenthal 68) ist ebenfalls dabei. Hier gibt es um 12 Uhr eine Besichtigung des Kraftwerks und um 13 Uhr eine "Wasserkraftwanderung" auf dem Dhünnweg. Im Rahmen von Sonderführungen können Besucher auch heute unzugängliche Bereiche der Anlage besichtigen. Das Museum ist am Mühlentag ebenfalls geöffnet. Erwachsene zahlen 4,50 Euro Eintritt, Kinder 2,40 Euro.

Einen Blick ist auch die Lambertsmühle in Burscheid wert. 1995 wurde das Bauwerk aufwendig restauriert. In einer Ausstellung wird der Weg vom Korn zum Brot dokumentiert. Geplant sind Führungen aller Gewerkeeinrichtungen wie Mühle, Schmiede und Schusterwerkstatt. Hinzu kommen Führungen zum Thema "Altes Brauchtum" sowie gemeinsames Dreschen, Mahlen und Backen.

(RP)