Monsanto-Deal belastet das Geschäft von Bayer

Vor der Hauptversammlung : Monsanto-Deal belastet das Geschäft von Bayer

Einen Tag vor der Hauptversammlung der Bayer AG in Bonn hat der Konzern seine Quartalszahlen vorgelegt.  Der Umsatz stieg im ersten Quartal  um 4,1 (nominal 42,4) Prozent auf 13,015 Milliarden Euro.

Der Gewinn vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 44,6 Prozent auf 4,188 Milliarden Euro, wenngleich negative Währungseffekte mit 110 Millionen Euro belasteten, meldet der Konzern.

Der Gewinn wurde gemindert durch Sonderaufwendungen von 1,050 Milliarden (Vorjahr: 78 Millionen) Euro. Diese standen vor allem in Verbindung mit der Akquisition und Integration von Monsanto (492 Millionen Euro) sowie mit den angekündigten Restrukturierungen (393 Millionen Euro). Das Konzernergebnis ging aufgrund der hohen Sonderaufwendungen um 36,5 Prozent zurück auf 1,241 Milliarden Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erhöhte sich hingegen trotz der gestiegenen Aktienanzahl um 13,8 Prozent auf 2,55 Euro.

„Einen maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatte unser Agrargeschäft“, sagte Vorstandschef Werner Baumann.   Die Division Crop Science habe ihren nominalen Umsatz und ihr Ergebnis dank des neu akquirierten Agrargeschäfts mehr als verdoppelt. Im Agrargeschäft (Crop Science) setzte Bayer 6,444 Milliarden Euro um. Der Gewinn vor Sondereinflüssen von Crop Science erhöhte sich um 122,8 Prozent auf 2,322 Milliarden Euro. Im Zusammenhang mit dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat wurden bis zum 11. April in den USA Klagen von etwa 13.400 Klägern zugestellt.

(bu)
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