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Mobile Küche für den Katastrophen-Einsatz an Leverkusener Malteser übergeben

Leverkusener Malteser : Mobile Küche für den Katastrophen-Einsatz

Leverkusener Maltester übernehmen Mobile Küche für Katastropheneinsätze von NRW-Innenminister Herbert Reul. Insgesamt wurden landesweit 108 solcher Küchen und die dazugehörigen Lkw ausgeliefert.

Landesweit werden den Betreuungsgruppen der Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes in NRW insgesamt 108 neue Betreuungs-Lkw sowie dazugehörige Verpflegungsmodule für den mobilen Einsatz zur Verfügung gestellt. Stellvertretend für die sieben Standorte im Erzbistum Köln holten  die Malteser aus Leverkusen jetzt die mobile Einsatzküche für die Betreuungsgruppe ihrer Einsatzeinheit bei der offiziellen Übergabe durch das NRW-Innenministerium in Wermelskirchen ab. NRW-Innenminister Herbert Reul präsentierte dort die neuen Küchen. Das Gesamtvolumen der Investition beträgt rund 32 Millionen Euro. „Das Geld ist bestens investiert“, sagte Reul.

  „Mit dieser mobilen Küche können wir bis zu 300 Personen verpflegen. Und dies mit modernster Technik, welche die bisherige Feldküche – auch als Gulaschkanone bekannt – ersetzt“, sagt Justus Westermann. Er ist Leiter Einsatzdienste der Malteser in Leverkusen und Diözesanjugendsprecher im Erzbistum Köln. Die Verpflegungsmodule sind auf dem neuesten technischen Stand. Sie können sowohl innerhalb von Gebäuden, Zelten, Bühnen als auch unter freiem Himmel verwendet werden und bestehen aus speziell für den mobilen Einsatz zugelassenem Material und Gerätschaften. Zur Ausstattung gehören Arbeitstische aus Edelstahl, induktionsfähige Gastro-Normbehälter, ein mobiler Heißluftbackofen und ein beleuchteter Küchenbereich. Bei einem Stückpreis von 165.000 Euro kosten die 108 Verpflegungsmodule allein insgesamt rund 18 Millionen Euro. Hinzu kommen weitere Investitionen für die Lkw.

(bu)