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Mit dem Opladener Geschichtsverein zur ehemaligen Schraubenfabrik

Rundgang in Leverkusen : Mit dem Geschichtsverein zur ehemaligen Schraubenfabrik

Der Rundgang am Samstag, 8. Mai, führt zurück ins Jahr 1858, als die Brüder Tillmanns aus Cronenberg im Wiembachtal nahe Biesenbach die Produktion von Holz- und Gewindeschrauben aufnahmen.

Der Opladener Geschichtsverein lädt für Samstag, 8. Mai, ein zu einem Rundgang durch Neucronenberg mit dem Schwerpunkt Ehemalige Holzschraubenfabrik. Treffpunkt mit den Referenten Gregor Schier und Michael D. Gutbier und 10.30 Uhr am Schraubendenkmal Neucronenberger Straße in Quettingen. Anmeldung unter ogv-leverkusen.de/programm/veranstaltungsanmeldung/ oder Telefon 02171 47843. Teilnehmen an dem Rundgang in der Reihe „Geschichte im Stadtgebiet“ kann man auch online via Facebook oder Zoom (https://zoom.us/j/93047284966?pwd=VXRHU1ViS2xkRlhhTVZqUHhJWHhtQT09; Meeting-ID: 930 4728 4966, Kenncode: 172875).

Der Rundgang führt zurück ins Jahr 1858, als die Brüder Tillmanns aus Cronenberg im Wiembachtal nahe Biesenbach die Produktion von Holz- und Gewindeschrauben aufnahmen. Schon bald errichteten sie eine große Holzschraubenfabrik mit später denkmalgeschützten Fabrikgebäuden sowie Arbeiterwohnungen und ebenfalls denkmalgeschützte Fabrikantenvillen. Es bestand ein eigener Eisenbahnanschluss. Um 1900 lebten weit über 2000 Menschen direkt oder indirekt von der Arbeit in dieser Fabrik. Produziert und in 27 Länder exportiert wurden Nägel, Bolzen, Nieten und Schrauben, zunächst mit Wasser-, dann mit Dampfkraft.