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Mehr Radweg für den Krummen Weg

Ausbau beginnt : Mehr Radweg für den Krummen Weg

Die Trasse neben der zweispurigen Straße ist schmal. Für Zweiräder soll sie vorerst bis zur Einfahrt Ropenstall verlängert werden, und das schon bis Mai.

Wer bisher mit dem Rad im  Osten der Stadt unterwegs ist, kennt das Problem: Krummer Weg. Der bietet für entspanntes Radfahren keinen Platz. Die zweispurige Straße, gesäumt von Feldern und herrlichem Ausblick, ist schmal. Bisher gibt es auf dem Stück nur 325 Meter Beruhigung: Von der Einmündung „In der Wasserkuhl“ bis auf Höhe Ropenstaller Weg führt neben der Fahrbahn ein Radweg. 2017 war er fertig geworden. Fünf Jahre nach dem ersten politischen Antrag.

Nun geht es schneller. Bis Mai soll die Fortführung des Weges bis zur Einmündung Ropenstall fertig sein. „Im Zuge der Arbeiten kann der Verkehr nur einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet werden. Dazu wird eine Baustellenampel aufgestellt“, meldet die Stadt. Eine Verlängerung bis zur Kreuzung Wiebertshof/Am Steinberg beschloss die Bezirksvertretung III im Mai 2019. „Entsprechend wurde auch für diesen Bauabschnitt die Aufnahme in das Förderprogramm beantragt“, heißt es. Für die ersten 325 Meter gab es Hilfen des Programms „Modellprojekt Bürgerradweg“. Die Bewilligung für den nächsten Abschnitt liegt seit 2019 vor. Nun starten die Bauarbeiten. Zunächst über 600 Meter Länge bis zur Einmündung Ropenstall. Baukosten:  370.000 Euro. Der Landesbetrieb Straßen NRW beteiligt sich mit 200.000 Euro. „Eine mögliche Fortführung in einem dritten Bauabschnitt auf einer Länge von 200 Metern bis zur Kreuzung Wiebertshof/Am Steinberg steht noch aus, da hierfür bislang kein Grunderwerb möglich war“, sagt Stadtsprecherin Ariane Czerwon.

Der zweite Bauabschnitt schließt direkt an den bestehenden an. „In der Einmündung Krummer Weg/Ropenstall dient eine neu geplante Mittelinsel zum Queren der Fahrbahn“, berichtet die Stadt. Die Straße dafür wird in dem Bereich erweitert. „Die bestehenden Bäume entlang der Fahrbahn bleiben erhalten“, informiert Czerwon. In den Lücken am Krummer Weg sollen weitere Bäume gepflanzt werden.

Was für Schüler, die von Ropenstall etwa zur Grundschule „In der Wasserkuhl“ oder zur Bushaltestelle an der Berliner Straße müssen, in erster Linie der Lückenschluss zum Thema sicherer Schulweg sein dürfte, ist für die Stadt „ein weiterer Lückenschluss in der Radwegverbindung“, sagt Baudezernentin Andrea Deppe und bezieht sich dabei auch auf die angestrebte Mobilitätswende in Leverkusen.