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Leverkusen/Köln: Mehr Fälschungen aus China

Leverkusen/Köln : Mehr Fälschungen aus China

Mit Fell gefüllte Wildlederstiefel, dutzende hochpreisige Armbanduhren von Armani und Rolex, stapelweise Parfüm von Gucci und teure Designerkleidung liegen ausgebreitet auf einem Tisch – ein wahres Schlaraffenland für alle Markenliebhaber. Das Problem: Es handelt sich ausschließlich um vom Hauptzollamt Köln beschlagnahmte Fälschungen. Am Dienstag wurde in Köln die Jahresbilanz 2011 vorgestellt.

Mit Fell gefüllte Wildlederstiefel, dutzende hochpreisige Armbanduhren von Armani und Rolex, stapelweise Parfüm von Gucci und teure Designerkleidung liegen ausgebreitet auf einem Tisch — ein wahres Schlaraffenland für alle Markenliebhaber. Das Problem: Es handelt sich ausschließlich um vom Hauptzollamt Köln beschlagnahmte Fälschungen. Am Dienstag wurde in Köln die Jahresbilanz 2011 vorgestellt.

Jürgen Krebs, Leiter der Dienststelle in Köln zeigte sich überaus zufrieden mit dem Ergebnis. "Mit Steuereinnahmen von rund 2,95 Milliarden Euro gehören wir zu den bedeutendsten Hauptzollämtern in Deutschland", sagte Krebs. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Einnahmen des Hauptzollamtes Köln um rund 27 Prozent.

Drei Milliarden Zolleinnahmen

Fast die Hälfte aller Steuereinnahmen des Bundes seien im Jahr 2011 aus den Einnahmen der Zollverwaltung gekommen, mit fast 3 Milliarden Euro habe Köln dabei einen "wichtigen Anteil" beigesteuert, berichtete Krebs. Erst 2011 eingeführt, erzielte die neu erhobene Luftverkehrssteuer bereits im ersten Jahr Einnahmen von rund 323 Millionen Euro.

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Darüber hinaus konnte das Zollamt Produkt- und Markenfälschungen in Höhe von 4,96 Millionen Euro beschlagnahmen. Im Vorjahr waren es nur 3,69 Millionen Euro gewesen. Mit rund 80 Prozent komme der Löwenanteil der gefälschten Produkte nach wie vor aus China/Hongkong.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Zoll vernichtet Waffen, Uhren, DVD-Spieler

(ila)