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„Masurische Post“ der Kita Masurenstraße feiert ihre Erstausgabe

Zu Besuch in der RP-Redaktion : „Masurische Post“ feiert ihre Erstausgabe

Im April waren Vorschulkinder der Kita Masurenstraße zu Gast in der RP-Redaktion in Opladen. Damals lernten sie, wie eine Zeitung entsteht und welche Themen nicht fehlen dürfen. Jetzt kamen sie wieder – und hatten ihre eigene Kita-Zeitung im Gepäck.

Stolzer hätten Cecilia, Felix und Faverdy kaum sein können, als sie am Donnerstag die Redaktion der Rheinischen Post in Opladen besuchten. Im Gepäck hatten die drei Sechsjährigen die frisch gedruckte Erstausgabe der „Masurischen Post“, der brandneuen Kita-Zeitung.

Schön und informativ ist sie geworden. Auf 22 Seiten finden sich viele Informationen über die Kita, ihre Erzieherinnen, Termine und Ausflüge. Auch eine Seite mit Kinderwitzen, den schönsten Sprüchen der Kinder, eine Ausmalseite und Erinnerungen an Ausflüge finden sich dort. Wer schon immer mal einen Schatz finden wollte, kann sich an einem Piraten-Labyrinth versuchen. Zudem gibt es ein Rezept, wie man glitzernde Knete herstellt.

Auch Cecilia, Felix und Faverdy haben Artikel und Fotos beigesteuert. Sie gehören zum 14-köpfigen Redaktionsteam, das seit April an der Erstausgabe der Zeitung gearbeitet hat. Neben den elf Kindern haben die Erzieherinnen Sara Tanania, Sandra Schluck und Alina Fiebrandt tatkräftig mitgearbeitet. Produziert wird die Zeitung von der Stadtdruckerei.

Doch bevor es mit der Erstellung der Zeitung los ging, kam der ganze Trupp im April erst einmal in die Redaktion der Rheinischen Post in Opladen. Dort informierten sie sich, wie eine Zeitung entsteht, was alles dazu gehört und über welche Themen die Zeitung berichtet. Besonders aufmerksam verfolgten die Jung-Redakteure damals, wie RP-Redakteurin Ludmilla Hauser Fotos auf die Zeitungsseite zauberte. Als sie ihr eigenes Bild schließlich in der Ausgabe entdeckten, war der Jubel groß.

Wenige Tage später stand dann die erste Redaktionssitzung in der Kita Masurenstraße an. Gemeinsam wurde überlegt, worüber die Kinder berichten wollen und wer welche Aufgaben übernimmt. Tayler und Ensar übernahmen zum Beispiel die Interviews der Erzieherinnen. „Dafür haben sie ein altes Aufnahmegerät bekommen und dann haben sie ihre Interviews ganz eigenständig gemacht und die Fragen gestellt“, erzählt Sara Tanania. Ali machte dazu die passenden Fotos.

Einmal im Quartal soll die Masurische Post künftig erscheinen und über Neuigkeiten berichten. Cecilia, Felix und Faverdy werden dann allerdings nicht mehr mitarbeiten können. Sie gehen bald in die Grundschule, vorher müssen sie sich noch im Urlaub stärken. Doch ein neues Redaktionsteam wird sich sicherlich schnell finden, es gibt schließlich viel zu berichten.