Masern in Köln und Leverkusen: Mehr Fälle, Rat zur Impfung

Mehr Masernfälle in NRW : Gesundheitsämter in Köln und Leverkusen wollen Impflücken schließen

Die Zahl der Masernfälle in Nordrhein-Westfalen steigt weiter. In Köln sind es inzwischen 106. Die Gesundheitsämter raten auch Erwachsenen, ihren Impfschutz zu überprüfen.

Ende April waren es in Köln noch knapp 50 Erkrankungen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres habe es insgesamt nur neun Fälle gegeben. Insbesondere Erwachsene erkrankten vermehrt an Masern, doch auch Kinder seien betroffen.

Die Altersspanne reiche von sechs Monaten bis 62 Jahren. Das Gesundheitsamt ruft Kölner dazu auf, fehlende Impfungen nachzuholen.

In Leverkusen selbst gibt es diese Entwicklung laut Gesundheitsamt noch nicht. Allerdings sollten auch hier Erwachsene ihren Impfschutz überprüfen und unter Umständen nachholen.

Masern gehen zunächst mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Husten und später einem charakteristischen Hautausschlag einher.

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, sondern können laut Leverkusener Gesundheitsamt schwerwiegende Komplikationen hervorrufen. Auch Erwachsene können betroffen sein. Eine Impfung kann auch im Erwachsenenalter erfolgen.

(see/dpa)
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