Manfort hat jetzt wieder eine Hahnenkönigin

71. Kirmes : Manfort hat eine Hahnenkönigin

Nelly Schminkel holt sich den Titel. Fidelio Manfort spendet für krebskranke Kinder.

Von null auf hundert: Sofort bei ihrem ersten Hahneköppen gelang Nelly Schminkel der Sieg. Beim Hahneköppen erlegte die 25-Jährige aus Manfort das Plastiktier beim 55. Schlag – seit Tierschützer den öffentlichen Wettbewerb vor Jahren mit Trillerpfeifen boykottierten und die Mitwirkenden einst als „Mörder“ bezeichneten, verwendet das Geloog der Karnevalsgesellschaft Fidelio Manfort ausschließlich Gummitiere.

„Keine Ahnung, wie ich das geschafft habe“, staunte sie nach ihrem Siegtreffer mit verbundenen Augen. Die junge Frau ist nicht nur Tochter des Vereinsvorsitzenden Manfred Schminkel und Schwester der letzten Hahnenkönigin, sondern auch seit 21 Jahren Mitglied bei Fidelio und Gründungsmitglied der Tanzgruppe „Jeck op danze“. Seit einigen Jahren ist sie darüber hinaus als Marie bei der Prinzgengarde Opladen im Einsatz. Weil in Manfort aber nicht nur gefeiert, sondern auch Gutes getan wird, überreichte Vereinspräsident Karl-Heinz Hansen am Kirmessonntag einen Spendenscheck über 650 Euro an Geschäftsführerin Irmgard von Styp für den Verein „Leverkusen hilft krebskranken Kindern“.

Noch eine Frau in erster Reihe: Zum zweiten Mal ist Brigitte Cordie (M.) zum Start der Krimes als Zachäus aufgeweckt worden. Foto: Miserius, Uwe (umi)

Gefeiert hat die Gesellschaft am Wochenende die 71. Manforter Kirmes am Wendehammer der Pfeilhofstraße auf dem Gelände der Firma Szanto – mit .Vorführungen der  Tanzgruppen, mit Musik unter anderem vom Spielmannszug Bayer Leverkusen.

(kno)