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Leverkusen: Magie-Momente in Reuschenberg

Leverkusen : Magie-Momente in Reuschenberg

Mehrere hundert Besucher amüsierten sich beim Kinderfest im Wildpark.

In einen großen Märchenwald verwandelte sich am Sonntag der Wildtierpark Reuschenberg in Küppersteg: Hexe Farina, mit bunt bemalten Augenlidern, einer großen krummen Nase und einer Warze im Gesicht, gekleidet in wallenden Gewändern und mit einem spitzen Hut auf dem Kopf, begrüßte die Besucher. Einige Kinder, offensichtlich erschrocken von der Gestalt, traten zunächst einen Schritt zurück, wo sie in den meisten Fällen mit dem Rücken auf Mamas oder Papas Beine stießen. Zaghaft näherte sich daraufhin Farina. Sie wollte schließlich niemanden erschrecken, nur ein bisschen Magie verbreiten, mit ihren riesengroßen Seifenblasen. Versöhnt stapften die mit neuem Mut gerüsteten Kinder weiter in den Wald, wo bunter Trubel auf sie wartete. Auf einer Aktionsfläche zwischen hochgewachsenen Bäumen hatten die Mitarbeiter des Parks eine Bühne aufgebaut, von der aus ein Zauberer den zahlreichen staunenden Kindern kleine Tricks zeigte. Am Ende gab es für sie alle Lollis mit der klaren Botschaft: "Die Folien und Stängel der Lollis bitte in die Mülltonnen werfen und nicht einfach irgendwo liegen lassen."

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Eine Schlange hatte sich auch vor der Reitstation gebildet. Angelockt von den wunderschönen, großen schwarzen Friesen, zogen Kinder ihre Eltern in die Warteschlange. Auch die dreijährige Maya hatte es, mit etwas Geduld, bald auf den Rücken des Warmblüters geschafft. Zum ersten Mal. "Sie ist schon mal auf einem Pony mitgeritten, aber auf so einem großen Pferd sitzt sie zum ersten Mal", erzählte Papa Heiko Trojahn. In den Wildpark kommt die Familie regelmäßig: "Weil es sehr naturbelassen ist und für unsere Tochter ein großer Spielplatz."

Auch Familie Noé war extra aus Kerpen gekommen, weil sie den Park besuchen wollte. Dass sie dabei das Kinderfest erwischten, war eher Zufall, aber ein schöner wie Mutter Britta Noé bemerkte. Mit dem einjährigen Sohn auf dem Arm und der zweijährigen Tochter an Papas Hand erkundeten sie den Reuschenberger Wald. Der erste Eindruck: "Noch haben wir nicht viel gesehen, aber ich finde es sehr schön hier mit den vielen Angeboten."

Parkleiterin Sabine Honnef zeigte sich mehr als glücklich über die Besucherresonanz. "Es läuft sehr gut", äußerte sie am Nachmittag. Rund 400 Erwachsene und 300 Kinder ab vier Jahren hatte sie gezählt. Dazu noch die vielen unter Dreijährigen, für die der Eintritt frei war und deshalb nicht nachgehalten wurden. "Wir haben Glück mit dem Wetter, nicht zu warm, nicht zu kalt, ideal."

Nach dem Unwetter, das den Park vor zwei Wochen stark getroffen hatte, kommen die Eintrittsgelder gelegen, um die Sanierungsarbeiten zu bezahlen. www.wildpark-lev.de

(sebu)