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Lkw-Sperre an A1-Rheinbrücke bei Leverkusen: Bilanz der ersten 24 Stunden

Erste 24 Stunden im Einsatz : Das ist die Bilanz der neuen Lkw-Sperre an der Rheinbrücke

Seit 24 Stunden ist die neue Lastwagen-Sperre an der Leverkusener Rheinbrücke im Einsatz. Der große Stau blieb erst einmal aus, obwohl sich mehrere Lkw festfuhren.

Am Samstag geht die nächste Anlage in Betrieb. Diese wird auf der Autobahn 1 in Höhe des Leverkusener Wasserturms stehen. Sie soll am späten Vormittag in Betrieb gehen. Von der A1 aus gelangen nach Angaben des Landesbetriebs Straßen.NRW die meisten Lkw illegal auf die Leverkusener Rheinbrücke. Deswegen drohen an dieser Stelle die größten Staus.

Kommende Woche starten auch die Sperren auf Kölner Seite: Am Dienstag auf der A1 in Fahrtrichtung Dortmund, die letzte Sperre in Köln-Niehl soll Ende nächster Woche in Betrieb gehen.

Keine Überraschungen am ersten Tag

Am Donnerstag hatte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) die erste Anlage im Kreuz Leverkusen-West in Betrieb genommen. Innerhab der ersten 15 Minuten fuhren sich drei Fahrzeuge zwischen A59 und A1 fest. 13 kamen bis Freitagabend hinzu. "Das war statistisch auch so zu erwarten", sagte Timo Stoppacher, Sprecher von Straßen.NRW.

Trotz Verbots waren bis zuletzt rund 150 Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen über die Rheinbrücke gefahren, je ein Viertel der Fahrzeuge kamen aus Deutschland und Polen.

Insgesamt entstehen an der Leverkusener Rheinbrücke vier Sperranlagen, die Schwertransporter daran hindern sollen, die marode Brücke zu befahren. Schon seit zwei Jahren ist die Brücke für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt, schwerere Transporter nutzen sie dennoch täglich. An der stark beschädigten Brücke entstehen deshalb immer neue Schäden. Wird sie auch weiterhin von Lkw-Fahrern genutzt, droht eine dauerhafte Sperrung.

Flyer für Lkw-Fahrer

Künftig soll ein Flyer Fahrer auf die neue Sperre hinweisen. Er wird in neun Sprachen erscheinen. "Wir setzten darauf, dass sich schnell herumspricht, dass die Brücke für Lkw dicht ist", sagt Timo Stoppacher. Den Flyer werden die Mitarbeiter, die die neue Anlage überwachen, insbesondere an die Fahrer verteilen, die an den Sperren aufgehalten werden.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Minister Groschek nimmt Lkw-Sperre an A1 in Betrieb