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Lkw Sperre A1-Brücke: Nebelwand täuscht Lkw-Sperre

Stau auf der A1 : Nebelwand täuscht Lkw-Sperre an Rheinbrücke

Die Lkw-Sperre am Ende der A59/Auffahrt A1

Und plötzlich sprangen die Ampeln auf Rot: Am Dienstagmorgen staute sich vor der Lkw-Sperre an der A1-Brücke in Fahrtrichtung Dortmund der Verkehr. Grund war ein Fehler der Messanlage, die eine Nebelwand für einen Lkw hielt.

"Die Anlage kannte noch keinen Nebel", sagt Timo Stoppacher, Sprecher des zuständigen Landesbetriebs Straßen NRW. Techniker vor Ort passten die Anlage an. Das dauerte nach Angaben des Landesbetriebs zwischen fünf und zehn Minuten. Danach konnten die Fahrzeuge weiterfahren. Der Vorfall ereignete sich um etwa neun Uhr.

"Diese und auch die übrigen Anlagen wurden nun so eingestellt, dass sie bei Nebel nicht mehr auslösen", sagt Stoppacher. "Wir werden sehen, wie die Technik im Winter bei dichtem Schneetreiben reagiert." Gisela Walsken, die Präsidentin des Regierungsbezirks Köln, hatte bei der Inbetriebnahme der Anlage Anfang Oktober auf mögliche Anlaufprobleme hingewiesen.

Vier Lkw-Sperren sollen Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen daran hindern, auf die baufällige Rheinbrücke zu fahren. Normalerweise schaltet die Anlage dann auf Rot, wenn ein zu großes Fahrzeug gemessen wird.

(sef)