Leverkusen/Köln Lkw-Fahrer übersieht Stauende - Vier Verletzte

Köln · Bei einem Unfall in Köln-Merkenich sind am am Donnerstagnachmittag drei Autofahrer aus Leverkusen und Wermelskirchen zum Teil schwer verletzt worden. Ein Lkw-Fahrer aus Recklinghausen hatte das Ende eines Staus übersehen und mit seinem Fahrzeug insgesamt vier Autos aufeinander geschoben.

Gegen 15.50 Uhr befuhr der 25-Jährige mit seinem Sattelzug die Industriestraße vom Niehler Ei in Richtung A1. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei übersah er in Höhe der Einmündung Industriestraße/Emdener Straße das Ende eines Staus, der sich wegen des Berufsverkehrs und einem Stau auf der A1 gebildet hatte. Der Lkw-Fahrer versuchte noch, nach links auszuweichen, kollidierte jedoch mit dem Heck eines Opel Astra und einem Ford. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Opel. Dabei stieß das Auto gegen den vor ihm stehenden Alfa Romeo, der wiederum auf einen BMW geschoben wurde.

Beim Zusammenstoß wurde der 31-jährige Fahrer des Alfa Romeo aus Leverkusen schwer, der ebenfalls aus Leverkusen stammende Opel-Fahrer (47) und der BMW-Fahrer (24) aus Wermelskirchen leicht verletzt. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der 31-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde.

Die Industriestraße war in Fahrtrichtung Norden bis etwa 19.30 Uhr gesperrt. Das Unfallaufnahmeteam der Polizei Köln war vor Ort.

(ots)
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