Leverkusener veranstaltet Kölner Lichter

Feuerwerk : Die Kölner Lichter ehren Offenbach

Die 19. Ausgabe des Feuerwerksspektakels in der Domstadt läuft am 13. Juli. Motto des Abends: „Über Grenzen hinweg! Offenbach & Friends“. Im Tanzbrunnen spielen „Cat Ballou“ und Gäste.

Georg Alef sitzt öfters mal im Kölner Dom, gerne vor dem bekannten Richter-Fenster. Manchmal kommen ihm dabei gute Ideen fürs Drehbuch eines besonderen Abends. Konkret des Abends, an dem über der Domstadt das größte Feuerwerksspektakel Deutschlands am Firmament erstrahlt: die Kölner Lichter.

In diesem Jahr aber ist alles anders: Der Cheffeuerwerker der Lichter mag sicher schon das ein oder andere Mal im Kölner Dom gewesen sein, die Idee für das Thema der Lichter aber lag quasi auf der Hand. Es ist Offenbach-Jahr, und das wird in Köln, wo der Komponist vor 200 Jahren geboren wurde, selbstverständlich groß gefeiert, initiiert und organisiert von der Kölner Offenbach-Gesellschaft. Die Kölner Lichter schließen sich dem an. Und so ist die 19. Auflage des Feuerwerk­spektakels, das das Leverkusener Veranstaltungsbüro Nolden für Samstag, 13. Juli, auf die Beine stellt, mit dem Motto überschrieben: „Über Grenzen hinweg! Offenbach & Friends“. Dazu soll der nächtliche Himmel über Köln in allen Farben der Feuerwerkskunst erstrahlen. Der Abend ist eben Jacques Offenbach und seinen „möglichen musikalischen Freunden“ gewidmet, verrät das Büro Nolden.

Beste Sicht für mehrere hunderttausend Besucher gibt es zwischen der Hohenzollern- und der Zoobrücke. Und die Blicke gehen erstmal auf den Rhein, wo der traditionelle Schiffskonvoi zu sehen sein wird, dann gehen die Blicke nach oben in Richtung des hell strahlenden Hauptfeuerwerks.

An der Strecke, die der Schiffskonvoi zurücklegt, gibt es zwischendurch schon Zwischenfeuerwerke. Wer die Kölner Lichter vom Rhein aus erleben will, der muss sich sputen: „Für interessierte Gäste stehen noch einige wenige Schifffahrtskarten zur Verfügung. Diese und auch die letzten Tickets für Partys an Land sind unter www.koelner-lichter.de zu finden“, heißt es von Nolden.

Die wahrscheinlich größte Party zum Feuerwerk wird im rechtsrheinischen Tanzbrunnen gefeiert. Ab 20.15 Uhr bis weit nach dem Feuerwerk  sorgen die Jungs der Kölner Erfolgsband Cat Ballou für gute Stimmung. Welche musikalischen Gäste sie mitbringen werden, will das Leverkusener Veranstaltungsbüro  noch bekannt geben. Aber auch linksrheinisch wird vom Tanzbrunnenprogramm etwas zu hören sein, denn das wird beidseitig des

Flusses über Beschallungstürme übertragen. Der Eintritt zum Tanzbrunnen ist frei.

In der Konzertpause, nach 21 Uhr, legen sich zehn Mannschaften auf dem Rhein in die Riemen beim traditionelle Stadtachter-

Ruderrennen. Sie rudern um den Herausforderungspreis der Kölner Oberbürgermeisterin. Der Wettkampf läuft über die Distanz von 2000 Metern (Kranhäuser bis Hohenzollernbrücke).

Apropos Zahlen: An dem Abend werden 500.000 Wunderkerzen an die Besucher verschenkt, „die dann mit der Ankunft des Schiffskonvois gegen 22.25 Uhr zur spektakulären

Begrüßung der Schiffe angezündet werden“, kündigt Nolden an. Das wäre dann schon mal ein Minifeuerwerk an der Stelle, wo ein Stündchen später, nämlich ab 23.30 Uhr (Höhe der Kölner Bastei), das Höhenfeuerwerk  abgeschossen wird.

Die Kölner Band „Cat Ballou“ hat für den Abend im Tanzbrunnen musikalische Gäste eingeladen. Wer das ist, wird noch nicht verraten. Foto: Fabian Stuertz

Außerdem findet zum Thema „Kölner Lichter“ ein Fotowettbewerb statt. Dazu stellt das Leverkusener Veranstaltungsbüro noch Informationen auf seiner Internetseite bereit. Den wichtigsten Tipp für anreisende Zuschauer hat das Büro Nolden jetzt schon: rechtzeitige Anreise, denn an dem Abend  wird es voll links und rechts des Rheins in Höhe des Hauptfeuerwerks: „Bitte reisen Sie am Nachmittag oder frühen Abend bis 20 Uhr an“, gibt er aus. Das Spektakel wird auch im Fernsehen übertragen.

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