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Leverkusener Traumbilder – 21 Kurzgeschichten

Neues Buchprojekt : „Traumbilder“ – 21 Kurzgeschichten zu Kunstwerken

Ursprünglich war es angedacht, dass die Autoren ihre Geschichten bei den Künstlern präsentieren. Wegen der Corona-Pandemie findet die Vorstellung virtuell statt.

Das Nachbarschaftsbüro „Chempunkt“ hat am Dienstag den zweiten Kurzgeschichtenband aus dem Kooperationsprojekt mit dem Förderverein Literatur in Leverkusen vorgestellt. „Die Grundidee ist die gleiche geblieben“, sagt Nachbarschaftsbüroleiter Ulrich Bornewasser. „Wir wollen literaturbegeisterte Leverkusener fördern.“ In diesem Jahr wollten die Veranstalter aber auch die Kunstszene mit einbeziehen, sodass sich jeder der Autoren mit einem Künstler zusammenfinden, sich eines der Werke der Kunstschaffenden aussuchen und darüber eine Kurzgeschichte verfassen sollte.

Stefan Andres, der Leiter des Fördervereins Literatur in Leverkusen, sieht das Projekt weiter wachsen: „Die Teilnehmer entwickeln untereinander eine Eigendynamik, wollen sich weiter entwickeln und Lesungen veranstalten. Das ist eine tolle Sache.“ Die ersten Treffen zu diesem Buchprojekt konnten Anfang des Jahres noch normal stattfinden, doch dann kam Corona – und hat einiges verändert. Zu Beginn müsse man schauen, was die Teilnehmer so können, sagt die Schriftstellerin Regina Schleheck, die den Nachwuchsautoren mit Rat und Tat zur Seite stand. „Vertrauen ist da sehr wichtig, das lässt sich bei einem realen Treffen besser aufbauen als virtuell“, sagt sie. Sie freut sich, dass alle so engagiert bei der Sache waren.

Einer der Teilnehmer ist Andreas Miller. Er hat eine Kurzgeschichte mit dem Namen „Steuerknüppel“ über ein Kunstwerk der Lichtkünstlerin Pia Axmacher geschrieben. Dass er sich vorab mit der Künstlerin treffen konnte, habe die Arbeit erleichtert. „Das Feedback von den anderen und von Frau Schleheck war sehr hilfreich“, sagt er. So habe er das Beste aus seiner Geschichte herausholen können.

Der Kurzgeschichtenband „Traumbilder“ ist ab sofort im Handel für 13,50 Euro zu erwerben. „Wir wollen den lokalen Buchhandel fördern“, sagt Bornewasser. Deshalb ist es in den Buchhandlungen von Manfred Gottschalk in Schlebusch, bei Heike Noworzyn in Opladen und im Zentral-Antiquariat in Wiesdorf erhältlich. Aber auch online können Interessierte das Buch kaufen.

Ursprünglich war es angedacht, dass die Autoren ihre Geschichten in den jeweiligen Ateliers der Künstler präsentieren. Das ist aufgrund der Corona-Pandemie freilich nicht möglich. Am Samstag, 28. November, soll es aber doch eine offizielle Buchpräsentation geben – online, was die Autoren teilweise vom Projekt bereits gewöhnt sind. Um 18 Uhr findet die virtuelle Vorstellung via „Zoom“ statt.  Informationen zu der Einwahl in die Präsentation werden zeitnah über die Website www.litlev.de veröffentlicht.