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Leverkusener Schüler arbeiten für den Frieden​

Besuch aus Palästina am Berufskolleg Opladen : Schüler arbeiten für den Frieden

Am vorletzten Schultag stellte das Berufskolleg Opladen die neue Friedenswand an der Stauffenbergstraße vor, die in einem internationalen Projekt mit ukrainischen und palästinensischen Schülern entstanden ist. Am Landrat-Lucas-Gymnasium formierte sich die Schulgemeinschaft auf dem Pausenhof für eine Fotoaktion zu einem Friedenszeichen.

Der russische Angriffskrieg lässt die Welt weiterhin den Atem anhalten. Ukrainische Flüchtlinge sind bereits in viele europäische Nachbarländer geflüchtet, auch nach Deutschland. Um weiterhin Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung zu zeigen, gibt es immer wieder Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen, unter anderem am Donnerstag am Berufskolleg Opladen (BKO). An der Stauffenbergstraße präsentierten Schüler eine Friedenswand.

In den vergangenen vier Tagen hatten die BKO-Schüler an diesem Projekt gearbeitet, berichtete der projektbetreuende Lehrer, Marcus Nick. Dabei wurden die beteiligten Schüler von Schülern der Ausbildungsvorbereitung und der Internationalen Klasse unterstützt. Auch palästinensische Schüler waren für vier Tage an der Opladener Schule zu Gast, um sich dem Projekt anzuschließen.

Die große Gruppe an Projekthelfern unterschiedlicher Herkunft präsentierten am Donnerstag die gemeinsam erarbeitete Friedenswand. Die Aktion wurde begleitet und unterstützt von Gregor Schröder, der sich mit seinem Verein „Jugendinterkult“ seit Jahren für die Verständigung zwischen den Kulturen und den Abbau von Vorurteilen einsetzt.

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Das Ziel des Projekts war das gegenseitige Kennenlernen und das Überwinden von Grenzen. Die Friedenswand soll dauerhaft sichtbares Zeichen dafür sein. Mit der legendären Filmmusik von „Pirates of the Caribbean“ von Komponist Klaus Badelt wurde sie den Gästen präsentiert. Zu sehen ist zum einen eine orangefarbene Sonne, die die Wörter Respekt, Glück, Liebe sowie eine Friedenstaube in ihrer Mitte trägt. Zum anderen sind einige Symbole zu erkennen, wie das „Peace“- (Friedens-)zeichen und Herzen, die die Unterstützung und Solidarität mit den Ukrainern hervorheben soll.

Vor der Mauer zeigten Schüler zur Eröffnung etliche Tanzeinlagen. Auch ein von den Schülern erstellter Film zur aktuellen Thematik gehörte zur kleinen Feier. „Sie haben ganz tolle Arbeit geleistet“, lobte Matthias Momberg, der stellvertretende Schulleiter das Ergebnis.

Ein paar Kilometer weiter ein ähnliches Bild am Donnerstagmorgen: Eine Schulgemeinschaft verleiht ihrem Wunsch nach Frieden Ausdruck. Am Landrat-Lucas-Gymnasium setzten Schüler und Lehrer mit einer Fotoaktion ein „Zeichen für den Frieden“. Die weiß gekleideten Beteiligten formierten sich auf dem Schulhof zu einem großen Friedenszeichen. Es ist der vorläufige Abschluss einer Reihe von Friedensaktionen an der Schule, heißt es.