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Leverkusener Ratsparteien wollen WGL-Chef Mues im Amt halten

Leverkusener Wohnungsgesellschaft : Ratsparteien wollen WGL-Chef Mues im Amt halten

Der Geschäftsführer der städtischen Wohnungsgesellschaft WGL, Wolfgang Mues, soll bis zum Renteneintritt in dieser Funktion bleiben. Darauf haben sich die SPD, die Grünen und die FDP geeinigt und einen gemeinsamen Ratsantrag formuliert.

Demnach soll dem 62-jährigen Mues aus formalen Gründen zwar fristgerecht zum Monatsende gekündigt werden. Danach soll er dann aber „einen neuen Anstellungsvertrag mit einer Laufzeit bis zum 30.06.2024 auf Grundlage des bestehenden Anstellungsvertrages“ erhalten.

Damit sind Gedankenspiele vom Tisch, die Spitze der WGL noch vor Mues Renteneintritt neu zu besetzten. Opladen Plus hatte sie ins Spiel gebracht. Mues sei „nicht dynamisch genug“, hatte die Opladener Wählergemeinschaft ihren Ratsantrag begründet.   

Mit diesem Weg sei „die Möglichkeit geschaffen, bis zum Ruhestand von Herr Mues seine außerordentlichen Fähigkeiten und sein Wissen zu erhalten, einen Wissenstransfer und einer Einarbeitung einer Nachfolgerin/eines Nachfolgers zu verbinden“, heißt es in dem gemeinsamen Ratsantrag von SPD, Grünen und FDP. Alle Beschäftigten trügen dabei gemeinsam mit Wolfgang Mues zum Erfolg der WGL bei. „Die Zukunftsfähigkeit der WGL kann damit auch über den Ruhestand von Herrn Mues hinaus gestaltet werden.“

Hintergrund der Diskussion ist das politische Personalkarussell, an dem die Fraktionschefs der großen Parteien des neu gewählten Stadtrats derzeit hinter den Kulissen in Abstimmungsgesprächen drehen. Dabei soll dem Vernehmen nach der SPD das Vorschlagsrecht zur Neubesetzung der WGL-Spitze zugefallen sein.