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Leverkusener Ratsherr bedauert „Masken-Lapsus“ und spendet

Corona-Verstoß im Stadtrat : Leverkusener Ratsherr bedauert „Masken-Lapsus“ und spendet

Rüdiger Scholz (CDU) hatte im Stadtrat kurzzeitig die Maske nicht auf. Nach Aufforderung durch „Die Partei“ spendet er 250 Euro an Rheindorfer Grundschule.

Dem CDU-Ratsherren Rüdiger Scholz ist die Sache peinlich. Er selbst spricht von einem „Masken-Lapsus“, den er sich geleistet habe. Was ist passiert? In einer wieder mal mehrstündigen Ratssitzung am Montag hatte er bei einem Redebeitrag an seinem Sitzplatz für wenige Momente seine Maske nicht an. Das war auch im Rats-TV sichtbar. Dem Leverkusener Kreisverband von „Die Partei“ war das nicht entgangen. In einer freundlich formulierten Mail machten  Vertreter des Kreisverbands Scholz auf seinen Verstoß aufmerksam  und machten ihm den  Vorschlag, eine Spende in Höhe einer fällig gewordenen Ordnungswidrigkeit zu leisten. „Natürlich darf das nicht passieren“, sagt der Ratsherr und stimmte dem Vorschlag sofort zu. So spendete er am Mittwoch 250 Euro an den Förderverein der GGS Am Friedenspark in Rheindorf. Denise Wiesener nahm den Betrag in bar entgegen. Ein Foto der Aktion legte Scholz zum Beweis einer Pressemitteilung bei. 

„Ich verstecke mich nicht vor den Konsequenzen“, sagt er.   Während der Corona-Pandemie hätten vor allem die Jüngsten in unserer Stadt sehr viel ertragen müssen. „Dazu gehören neben den Kita-Kindern unter anderem die Grundschülerinnen und Grundschüler in Leverkusen. Deshalb habe ich konsequenterweise nicht der Stadt, sondern der Kassiererin des Fördervereins der GGS Am Friedenspark 250 Euro als Spende überreicht.“

(bu)