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Leverkusener Handwerkskammer sieht Lücken bei Impfstrategie

In Köln und Leverkusen : Handwerkskammer sieht Lücken bei Impfstrategie

Hauptgeschäftsführer Garrelt Duin verweist auf logistische Probleme von Betriebsimpfungen im Handwerk und fordert mehr Dosen für die Impfzentren.

Die Impf-Priorisierung läuft aus: Viele kleine und mittlere Unternehmen hoffen jetzt, ihre eigenen Mitarbeiter immunisieren lassen und dadurch entsprechend schützen zu können. Doch was dank Betriebsärzten in Konzernen reibungslos funktioniert, ist in kleineren Handwerksbetrieben oft schwierig: Die Handwerkskammer zu Köln fordert daher das Bundesgesundheitsministerium dazu auf, mehr Impfdosen in den kommunalen Impfzentren bereitzustellen.

Garrelt Duin, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln, die auch für Leverkusen zuständig ist,  ordnet die Situation fürs regionale Handwerk ein: „Rund 180.000 Handwerkerinnen und Handwerker arbeiten in den Mitgliedsbetrieben unseres Kammerbezirks. Damit sind sie im wahrsten Sinne des Wortes die Wirtschaftsmacht von nebenan.“ Der überwiegende Teil dieser Menschen hoffe durch den Wegfall der Impf-Priorisierung darauf, nun endlich gesundheitlich geschützt zu werden – und angesichts der Pandemie zu einem normalen Alltag, einem normalen Leben zurückkehren zu können. „Doch wo in großen Unternehmen Betriebsärzte Impfungen einfach organisieren können, ist das in den kleinteiligen Strukturen des Handwerks mit großen Schwierigkeiten verbunden. Jetzt ist Solidarität gefragt und eine durchdachte Vorgehensweise auf Bundesebene.“ 

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Die Handwerkskammer zu Köln appelliert daher an das Bundesgesundheitsministerium, den kommunalen Impfzentren für Impfungen, die weder durch Betriebs- noch Hausärzte vorgenommen werden können, die dazu notwendigen Impfdosen zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise könnten auch kleine und mittlere Unternehmen ihre Mitarbeiter immunisieren lassen, so wie größere Unternehmen dies durch ihre Betriebsärzte tun.